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Problematischer erster Tag für "Stohlito"

Schon am Morgen gab es Probleme, in der letzten Prüfung wurde Stohl wegen eines Reifenschadens massiv zurückgeworfen. Solberg auf Podestkurs.

Die „Rally Italia Sardegna“ hat für das OMV Peugeot Norway World Rally Team und Henning Solberg ganz nach Wunsch begonnen. Der Norweger liefert sich einen sensationellen Kampf mit seinem Bruder Petter (Weltmeister von 2003) und konnte diesen auf der fünften Sonderprüfung auch überholen.

Der OMV Pilot liegt nach dem ersten Tag auf dem herausragenden vierten Gesamtrang. Mit leichten Anfangsschwierigkeiten musste sich Manfred Stohl abfinden.

Der 33-jährige Österreicher verlor gleich auf den ersten drei SPs viel Zeit, konnte aber am Nachmittag vorerst zwei Plätze gut machen, wurde dann jedoch durch einen Reifenschaden wieder auf Platz zwölf zurückgeworfen.

Peugeot 307 WRC läuft problemlos

Henning Solberg hat seine tolle Vorstellung beim Shakedown (vierte Zeit) auch am ersten Tag der "Rally Italia Sardegna" umsetzen können. Der norwegische OMV Pilot kämpfte vom ersten Kilometer an um ein Top-Resultat. Im Visier hatte er dabei seinen Bruder Petter im Werkssubaru. Nach einer zweiten Gesamtzeit auf SP 3 und einem weiteren Spitzenresultat auf SP 4, konnte das OMV Peugeot Norway World Rally Team auf SP 5 an Petter vorbeiziehen. Nach dem ersten Tag bedeutet dies den hervorragenden vierten Gesamtrang.

H. Solberg: „Der Peugeot läuft einwandfrei. Wir sind wirklich gut drauf. Am Vormittag gab es eine kleine Schrecksekunde, als wir auf SP 2 kurz neben der Straße waren. Aber darüber hinaus können wir einen sehr hohen Speed gehen und es macht wirklich Spaß. Am Samstag werden wir nun alles daran setzen den Sprung aufs Podium zu schaffen.“

Viel Pech auf der letzten Sonderprüfung

Nicht ganz nach Wunsch begann Manfred Stohl den siebenten WM-Lauf der Saison. Schon auf der ersten Sonderprüfung bemerkte der OMV Pilot, dass beim Bremsen die Vorderräder blockieren. Ebenso fehlte eine wenig die Traktion. Dadurch verloren Stohl/Minor schon auf den ersten drei Sonderprüfungen über 1:30 Minuten. Im Service wurden dann die Stoßdämpfer gewechselt und ein neues Programm für die Differentiale eingespielt. Schon ging es besser und das österrreichische OMV Team holte Platz um Platz auf. Genauer gesagt verbesserte sich Stohl vom 12. auf den 10. Gesamtrang. Bis zur letzten Sonderprüfung des Tages. Nach einem Reifenschaden in der Mitte der Prüfung (Stohl touchierte einen Stein) arbeitete das Mousse nicht und der OMV Pilot verlor 1:50 Minuten.

Stohl: „Das Gefühl war schon am Vormittag ganz gut. Leider die Zeiten nicht. Nachmittags konnten wir uns verbessern. Dann passierte auf der letzten Sonderprüfung das Mißgeschick mit dem Reifen. Wenn das Mousse nicht arbeitet verlierst du einfach zu viel Zeit. Aber diese Rally ist so materialmordend, dass fast jedes Team mit Patschen aus der Sonderprüfung kommt. Da helfen die besten Reifen nichts.“

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