RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Problematischer erster Tag für "Stohlito"

Schon am Morgen gab es Probleme, in der letzten Prüfung wurde Stohl wegen eines Reifenschadens massiv zurückgeworfen. Solberg auf Podestkurs.

Die „Rally Italia Sardegna“ hat für das OMV Peugeot Norway World Rally Team und Henning Solberg ganz nach Wunsch begonnen. Der Norweger liefert sich einen sensationellen Kampf mit seinem Bruder Petter (Weltmeister von 2003) und konnte diesen auf der fünften Sonderprüfung auch überholen.

Der OMV Pilot liegt nach dem ersten Tag auf dem herausragenden vierten Gesamtrang. Mit leichten Anfangsschwierigkeiten musste sich Manfred Stohl abfinden.

Der 33-jährige Österreicher verlor gleich auf den ersten drei SPs viel Zeit, konnte aber am Nachmittag vorerst zwei Plätze gut machen, wurde dann jedoch durch einen Reifenschaden wieder auf Platz zwölf zurückgeworfen.

Peugeot 307 WRC läuft problemlos

Henning Solberg hat seine tolle Vorstellung beim Shakedown (vierte Zeit) auch am ersten Tag der "Rally Italia Sardegna" umsetzen können. Der norwegische OMV Pilot kämpfte vom ersten Kilometer an um ein Top-Resultat. Im Visier hatte er dabei seinen Bruder Petter im Werkssubaru. Nach einer zweiten Gesamtzeit auf SP 3 und einem weiteren Spitzenresultat auf SP 4, konnte das OMV Peugeot Norway World Rally Team auf SP 5 an Petter vorbeiziehen. Nach dem ersten Tag bedeutet dies den hervorragenden vierten Gesamtrang.

H. Solberg: „Der Peugeot läuft einwandfrei. Wir sind wirklich gut drauf. Am Vormittag gab es eine kleine Schrecksekunde, als wir auf SP 2 kurz neben der Straße waren. Aber darüber hinaus können wir einen sehr hohen Speed gehen und es macht wirklich Spaß. Am Samstag werden wir nun alles daran setzen den Sprung aufs Podium zu schaffen.“

Viel Pech auf der letzten Sonderprüfung

Nicht ganz nach Wunsch begann Manfred Stohl den siebenten WM-Lauf der Saison. Schon auf der ersten Sonderprüfung bemerkte der OMV Pilot, dass beim Bremsen die Vorderräder blockieren. Ebenso fehlte eine wenig die Traktion. Dadurch verloren Stohl/Minor schon auf den ersten drei Sonderprüfungen über 1:30 Minuten. Im Service wurden dann die Stoßdämpfer gewechselt und ein neues Programm für die Differentiale eingespielt. Schon ging es besser und das österrreichische OMV Team holte Platz um Platz auf. Genauer gesagt verbesserte sich Stohl vom 12. auf den 10. Gesamtrang. Bis zur letzten Sonderprüfung des Tages. Nach einem Reifenschaden in der Mitte der Prüfung (Stohl touchierte einen Stein) arbeitete das Mousse nicht und der OMV Pilot verlor 1:50 Minuten.

Stohl: „Das Gefühl war schon am Vormittag ganz gut. Leider die Zeiten nicht. Nachmittags konnten wir uns verbessern. Dann passierte auf der letzten Sonderprüfung das Mißgeschick mit dem Reifen. Wenn das Mousse nicht arbeitet verlierst du einfach zu viel Zeit. Aber diese Rally ist so materialmordend, dass fast jedes Team mit Patschen aus der Sonderprüfung kommt. Da helfen die besten Reifen nichts.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Sardinien

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.