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Schwarzer Tag für Solberg und Stohl

Stohl/Minor fehlen Rhythmus und viel Zeit auf die Spitze. Solberg/Menkerud verloren Rang 3, sie können unter SupeRally weiterfahren.

Die „Rally Italia Sardegna“ ist für das OMV Peugeot Norway World Rally Team sehr unglücklich verlaufen. Nachdem Henning Solberg auf der achten Sonderprüfung den Sprung aufs Podium geschafft hatte, kam auf der darauf folgenden Prüfung das Aus.

Der OMV Pilot fuhr 300 Meter vor dem Ziel der SP 9 gegen einen Baum und kam dadurch von der Straße ab. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt, das Peugeot 307 WRC war aber zu schwer beschädigt, um die Rallye fortzusetzen. Manfred Stohl und Ilka Minor kämpfen hingegen weiterhin um den einen oder anderen WM-Punkt.

SupeRally am Sonntag ist möglich

Henning Solberg scheint nicht vom Glück verfolgt zu sein. Nach seiner hervorragenden Vorstellung am ersten Tag der Sardinien-Rally, schien es auf der zweite Etappe so weiter zu gehen. Das norwegische OMV Duo Solberg/Menkerud nützte den Ausfall von Grönholm und schob sich auf der achten Sonderprüfung auf den dritten Platz vor. Doch die Freude über die Podiumsposition hielt nicht lange an.

Auf Sonderprüfung 9 touchierte Henning Solberg einen Baum und kam von der Strecke ab. Die rechte Vorderseite des Peugeot 307 WRC wurde so beschädigt, dass ein Weiterfahren unklug gewesen wäre. Leider passierte dies nur rund 300 Meter vor dem Ziel der 12,28 Kilometer langen Sonderprüfung.

Solberg: „Wir wollten keinen Motorschaden riskieren und haben gar nicht mehr probiert, ob wir weiter fahren können. Ein Motorwechsel würde uns nämlich 90 Strafsekunden für Griechenland kosten. Doch der Schaden ist nicht so schlimm. Nur ein kleines Loch im Kühler. Die SupeRally am Sonntag ist möglich, aber wir werden uns noch mit dem Team beraten. Der Ausfall schmerzt natürlich. Doch die Rally hat uns gezeigt, dass wir auf Schotter den Speed mit der Spitze mitgehen können.“

Gesamtperformance passt nicht

Manfred Stohl versucht das Beste aus seiner Situation zu machen. Obwohl es bis zum Reifenschaden am Freitag Nachmittag schon ganz gut lief, kam am Samstag wieder ein Rückschlag. Auf den ersten Prüfungen kam er nie ganz an die Spitze heran.

Zwar konnte der 33-jährige OMV Pilot Francois Duval (Bel/Skoda) überholen und durch die Ausfälle von Grönholm und seinem OMV Peugeot Norway WRT-Kollegen Solberg zwei Plätze gut machen. Doch die Zeiten stimmen Manfred Stohl nachdenklich.

Stohl: „Ich kann wirklich nicht sagen, was es ist. Wahscheinlich stimmt hier das ganze Paket nicht - meine Person miteinbezogen. Ich komme nie wirklich ins Fahren, kann aber nicht sagen, wo ich die Zeit verliere. Jetzt testen wir weiterhin an der Abstimmung, dass wir uns vielliecht am Sonntag noch verbessern können.“ Den zweiten Tag beendete das OMV Duo Stohl/Minor auf dem 10. Gesamtrang.

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