RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Wales Rally GB

M-Sport mit 1.000-Kilometer-Test

Letzte Chance für Elfyn Evans und Ott Tänak? Traditionell gehen ihre Ford-Boliden auf Schotterstraßen wie jenen in Wales jedenfalls gut.

Nachdem Elfyn Evans und Ott Tänak bei der Katalonien-Rallye zwei Nullnummern geschrieben haben, geht es für den Waliser und den Esten bei der Großbritannien-Rallye laut Aussagen von M-Sport-Teamchef Malcom Wilson um nichts anderes als um die Zukunft seiner beiden Piloten in der Rallye-WM. Die Rallye in Wales ist durch ihren schnellen, flüssigen Charakter und wegen der schnell wechselnden, feuchten, nebligen, teilweise eisigen Wetterbedingungen bei den Piloten jedenfalls beliebt.

Dennoch geht es für beide Fahrer, die in der Gesamtwertung auf Rang sieben (Evans) und zehn (Tänak) liegen, um die sprichwörtliche Wurst. Um gut abzuschneiden, spulten die beiden Fahrer zusammen fast 1.000 Testkilometer auf dem M-Sport-Testgelände in Greystoke ab, um sich in ihren Ford Fiesta WRC auf die Schotterpisten, die in Wales auf sie warten, einzuschießen.

"Es ist immer schön, die Saison zu Hause zu beenden", konstatiert Evans, der sein Heimatland für die dortige Atmosphäre lobt: "Das heimische Publikum ist wirklich hinter uns, und ich freue mich, eine der besten Läufe der Welt das zweite Mal in einem Rallyeauto erleben zu dürfen." Im Vorjahr gelang Evans der fünfte Platz, weswegen er an diese Leistung anknüpfen möchte.

Doch auch er weiß, dass die Konkurrenz auf Podiumspositionen schielt. Jari-Matti Latvala sowie Andreas Mikkelsen (beide Volkswagen) balgen sich rein rechnerisch noch um den zweiten Rang in der Fahrerwertung. Citroën muss sich im Kampf um Rang zwei in der Herstellerwertung noch gegen Hyundai wehren: "Der Wettbewerb wird hart sein, da viele Leute versuchen werden, das Podium zu erreichen, aber wenn alles perfekt läuft, sind wir mehr als dazu in der Lage, um ein starkes Resultat mitzukämpfen."

"Wir wissen, was auf uns zukommt und sind darauf gefasst", ergänzt Teamkollege Tänak nach dem Testmarathon: "Ich möchte pushen, wie wir es bei den letzten Schotterevents getan haben. Der Wettbewerb wird hart sein, aber ich weiß, dass wir auf Schotter konkurrenzfähig sein können, und wir wollen die Saison beenden, indem wir uns weiter verbessern und den besten Job abliefern, den wir können."

Teamchef Wilson macht noch einmal klar, worum es geht: "Sowohl Elfyn als auch Ott haben viel Erfahrung auf solchen Prüfungen, und wir wissen, dass der Ford Fiesta RS WRC auf Schotter ein konkurrenzfähiges Paket ist. Der Wettbewerb wird hart, aber wir wollen unsere Saison unbedingt mit einem starken Resultat abschließen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Wales Rally GB

Weitere Artikel:

CZ, Cesky Krumlov: Bericht Wagner

Wertvolle Erkenntnisse trotz verpasstem Podium

Mit dem vierten Platz bei der Rallye ?eský Krumlov beenden Simon Wagner und Hanna Ostlender im Hyundai i20 N Rally2 ein schwieriges Wochenende in Tschechien.

Mitropa Rally Cup: Rally Velenje

Start-Ziel-Sieg für Kößler/Hofmann

Manuel Kößler/Benedikt Hofmann gewinnen in ihrem Hyundai i20 R5 die Mitropa Rally Cup (MRC) Wertung bei der 41. TIKI Rally Velenje. Die Italiener Alessandro Pulz/Stefano Ierman stehen im Ford Sierra RS Cosworth ganz oben auf dem Podium in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ORM/ARC: ET König Judenburg Rallye

Judenburg wartet auf Simon Wagner und Co.

Die Arbeiten für den Stadtkurs bei der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau am 12. und 13. Juni sind in Planung / Im Rahmen von insgesamt 15 Sonderprüfungen fahren die Rallyestars heuer gleich drei Mal durch Judenburg

Claire Schönborn startet in der ERC und im ADAC Opel GSE Rally Cup. Internationales Doppelprogramm: zwölf Rallyes, alle powered by Opel. Einsatzteam ist Stohl Racing aus Österreich.

WRC Rallye Portugal: Nach SP14

Solberg stürmt im Regen an die Spitze

Heftiger Regen wirbelt die Rallye Portugal durcheinander: Oliver Solberg stürmt von Rang vier an die Spitze, Sebastien Ogier verliert überraschend Zeit

EHRC, Akropolis: Bericht Rosenberger

Rosenberger nur von Latvala geschlagen

In Griechenland fuhr der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A endlich problemlos ins Ziel - Kris Rosenberger & Nicola Januschke-Bleicher glänzten mit einer fehlerfreien Fahrt - Am Ende musste sich das Subaru-Duo lediglich Jari-Matti Latvala geschlagen geben