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WRC: Wales Rally GB

SP10: Meeke kämpft, Ogier vergrößert Führung

Beim verregneten Samstagvormittag in Wales blieb Ogier fehlerlos und baute die Führung gegenüber Kris Meeke auf 19,3 Sekunden weiter aus.

Fabian Bonora

Auf der Vormittagsschleife am Samstag konnte Sebastien Ogier seine Führung auf den verregneten Sonderprüfungen verteidigen und sogar auf komfortable 19,3 Sekunden vergrößern. Kris Meeke bleibt immer noch dran, muss aber für einen Sieg auf einen Fehler von Ogier hoffen. Allerdings lastet gehöriger Druck auf dem Briten, da Citroen den zweiten Platz in der Hersteller-WM anstrebt, also ist durchkommen wohl Meekes oberste Priorität.

Ein großes Risiko wird Meeke also am Nachmittag nicht eingehen. „Es macht mir viel Spaß hier zu fahren, also wäre es sinnlos meinen Rhythmus zu ändern“ so Meeke.

Andreas Mikkelson bleibt komfortabler Dritter. Der VW-Pilot kürte sich zum vierten SP-Gewinner mit einer Bestzeit auf der neunten Sonderprüfung, dem Norweger fehlen auf Teamkollegen Ogier bereits 46,7 Sekunden.

Mads Östberg hatte wieder ein Schlammbad in seinem Citroen DS3 WRC: „Die Pedale sind sehr rutschig, ich kann das Wasser spüren." Der Norweger verlor sogar am Vormittag seinen vierten Platz an Dani Sordo, da er auf der achten SP über eine Minute verloren hatte. Östberg befürchtete einen Reifenschaden, fuhr dann aber nach kurzer Inspektion weiter.

Hyundai-Pilot Sordo verlor den vierten Rang dann auf SP10, Getriebeprobleme schickten den Spanier in eine Barriere und verursachten einen Dreher. Dieser musste sich dann noch Ott Tanäk geschlagen geben, der bis jetzt eine problemlose Rallye fuhr, allerdings nur um 1,7 Sekunden. Paddon und Evans folgen, vor dem Grippe-geplagten Stehpan Lefebvre.

Robert Kubica kämpfte sich mit einer Aufholfahrt in die Top Ten zurück. Der stauchelnde Thierry Neuville nutzte seine Rally2-Startposition am besten und eröffnete den Samstag sogar mit zwei Bestzeiten. Allerdings hat der Belgier bereits 30 Minuten Rückstand.

Jari-Matti Latvala der nach der Rally2-Regelung wieder an den Start ging, konnte auf SP7 noch eine zweitbeste Zeit fahren, nur um dann auf der nächsten Prüfung mit einer gebrochenen Antriebswelle und anschließenden Getriebeproblemen aufgeben zu müssen.

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