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WRC: Sardinien-Rallye

Neuville entging der Disqualifikation

Hyundai muss 50.000 Euro Strafe zahlen, weil an Neuvilles Auto illegale Fenster verbaut waren; seinen Sieg behält der Belgier aber.

Thierry Neuville musste am Sonntag noch einmal um seinen zweiten Sieg in der Rallyeweltmeisterschaft zittern. Wie sich bei der technischen Nachuntersuchung im Anschluss an den italienischen WM-Lauf herausstellte, wies der Hyundai i20 des Belgiers Unregelmäßigkeiten auf. So wurden hinten Fenster verwendet, die von der bei der im Winter homologierten Form des Autos abwichen. Spät am Abend wurde Hyundai dafür zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verurteilt, den Sieg darf man allerdings behalten.

Gegenüber der Website der Rallye-WM erklärt Hyundai-Teamchef Michel Nandan, dass man die illegalen Fenster bereits seit der Rallye Monte-Carlo im Jänner verwendet hat. Hintergrund: Erst nach der Homologation stellte man fest, dass die Fenster nicht in die Hecktüren des fertigen Autos passten. Bei der FIA hatte man zuvor allerdings lediglich die Einzelteile homologiert, nicht das zusammengebaute Auto.

Die neuen Fenster waren auf einer Seite 17 Gramm und auf der anderen Seite 19 Gramm leichter als angegeben – für Hyundai eine ziemlich teure Abweichung, wie sich nun herausstellte. Nandan wollte zur Entscheidung der Stewards keine Stellungnahme abgeben; es ist allerdings davon auszugehen, dass das Team die Strafe akzeptieren wird.

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