RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Argentinien-Rallye

Bestzeit von Latvala vor den Hyundais

Jari-Matti Latvala beendete den Shakedown zur Argentinien-Rallye an der Spitze, dahinter eine starke Vorstellung des Hyundai-Werksteams.

Lange hatte Hyundai das Geschehen im Shakedown der Argentinien-Rallye, dem fünften Lauf der Rallye-WM 2017, bestimmt, doch am Ende war Toyota-Pilot Jari-Matti Latvala der Schnellste. In seinem vierten und letzten Durchgang bewältigte der Finne die sechs Kilometer lange Strecke nahe der Servicezone in Villa Carlos Paz in einer Zeit von exakt 4:02 und verdrängte damit Hayden Paddon um eine Zehntelsekunde von der Spitze.

Der Neuseeländer hatte sich ebenso wie seine Teamkollegen Dani Sordo (3.) und Thierry Neuville (4.) mit drei Durchgängen begnügt und konnte daher Latvalas Zeit nicht mehr kontern. Fünfter wurde Sébastien Ogier (M-Sport). Hinter Ogiers Markenkollegen Mads Østberg markierte Citroën-Speerspitze Kris Meeke die siebentschnellste Zeit.

Der Shakedown hat den Fahrern schon einen Vorgeschmack auf die schwierigen Schotterprüfungen geliefert, die sie an den kommenden drei Tagen erwarten. "Argentinien ist vielleicht die härteste Rallye des Jahres. Dort muss man besonders aufmerksam sein", sagte Neuville.

"Es ist nicht wie bei anderen schnellen Rallyes, bei denen man von einer Straßenseite zur anderen driften kann. Hier gibt es immer etwas, was man treffen kann", erklärte M-Sport-Pilot Ott Tänak. "Steine können auf die Strecke geschleudert werden, daher muss man die Augen offen halten und permanent einschätzen, welches Risiko man eingehen kann und welches nicht."

Der Shakedown musste nach dem ersten Durchgang für rund 20 Minuten unterbrochen werden, weil ein Zuschauer wegen eines akuten medizinischen Notfalls, der nicht in direktem Zusammenhang mit der Veranstaltung gestanden sein soll, versorgt werden musste.

Offiziell eröffnet wird die Argentinien-Rallye mit einer Zuschauerprüfung in Cordoba. Am Freitag warten dann acht Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 140,56 Kilometern auf die Teilnehmer.

Argentinien-Shakedown, Top 10:

 1. Jari-Matti Latvala  Toyota   4:02,0 Minuten
2. Hayden Paddon Hyundai + 0,1 Sekunden
3. Dani Sordo Hyundai + 0,2
4. Thierry Neuville Hyundai + 0,6
5. Sébastien Ogier M-Sport + 1,0
6. Mads Østberg M-Sport + 1,4
7. Kris Meeke Citroën + 1,5
8. Craig Breen Citroën + 2,4
9. Ott Tänak M-Sport + 3,3
10. Juho Hänninen Toyota + 4,4

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Argentinien-Rallye

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche