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WRC: Argentinien-Rallye

Citroen: Meeke soll in Argentinien siegen

Kris Meeke ist in Südamerika die klare Speerspitze, weil Craig Breen keine Schotter-Erfahrung im C3 WRC besitzt - Korsika-Defekt aufgeklärt und behoben.

Citroen hat für die Argentinien-Rallye in der nächsten Woche ein klares Ziel ins Auge gefasst: Kris Meeke soll mit Co-Pilot Paul Nagle nach seinem Sieg 2015 den zweiten Erfolg in der Provinz Cordoba einfahren und im C3 WRC den elften Triumph der Franzosen feiern. Der Brite demonstriert eine breite Brust: "Ich habe allen Grund zuversichtlich zu sein", findet er nach dem ersten Platz in Mexiko, einem starken Beginn auf Korsika und zufriedenstellenden Tests. Auf Schotter stimmt die Form.

Für Teamkollege Craig Breen liegt die Latte niedriger. Der Ire nimmt auf diesem Untergrund seine erste Rallye für Citroen in Angriff und will keinen Gedanken an sein Abschneiden im Gesamtklassement verschwenden: "Ich weiß, dass ich viel lernen muss und mir ist klar, dass es ein hartes Wochenende für mich werden könnte", bläst er die Backen auf. "Es ist einige Jahre her, dass ich zu einer Rallye gekommen bin, die ich gar nicht kannte." Beim Test habe er sich aber im Auto wohlgefühlt.

Citroen-Teamchef Yves Matton ahnt, dass es für Breen "schwierig werden könnte, mit der Spitze mitzugehen". Er hofft aber auf eine Überraschung. Dabei soll helfen, dass die Techniker herausgefunden haben, was zu Meekes Ausscheiden auf Korsika geführt hat. Ein defektes Anschlussstück im Schmierstoffsystem des C3 WRC war der Übeltäter, der ein erstklassiges Ergebnis ruinierte. Der Motor selbst war nicht das Problem, was ein besseres Licht auf die Zuverlässigkeit des Autos wirft. Citroen will bereits eine neue Lösung gefunden und Abhilfe geschaffen haben.

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