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WRC: Argentinien-Rallye

Sieg in Argentinien wird "schwierig"

Thierry Neuville kam in der Pampa "nie richtig in Tritt", Hayden Paddon macht sich "keine Illusionen": Für den i20 soll es trotzdem um den nächsten WRC-Erfolg gehen.

Hyundai visiert das doppelte Doppel an: Nach einem Erfolg bei der Argentinien-Rallye im vergangenen Jahr durch Hayden Paddon und einem Sieg beim jüngsten WRC-Lauf auf Korsika mit Thierry Neuville am Steuer könnten die Serien in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Auf Schotter vertraut die Truppe aus Alzenau dem Neuseeländer und dem Belgier, ist aber gewarnt: "Die WM ist in diesem Jahr derart umkämpft, dass wir uns keine Sekunde ausruhen dürfen", so Teamchef Michel Nandan.

Neuville hofft, den Schwung aus Korsika mitzunehmen. Er weiß aber, dass die ansprechende Leistung auf Asphalt kein Garant für ein Reüssieren auf losem Untergrund ist: "Dieses Terrain kommt meinem Fahrstil nicht komplett entgegen und ich bin bei dieser Rallye nie richtig in Tritt gekommen." Zuversichtlich stimmen ihn Fortschritte mit dem i20 WRC, die helfen könnten, den dritten Rang in der Fahrer-Gesamtwertung zu verteidigen: "Wir sollten viel besser aufgestellt sein", orakelt Neuville.

Ganz anders Paddon: Er reist mit tollen Erinnerungen nach Argentinien und freut sich auf das Kräftemessen. "Mir fällt es leicht, positiv zu denken", grinst er und denkt an seinen Vorjahreserfolg: "Ich würde liebend gerne das gleiche Resultat nochmals erzielen, aber ich mache mir keine Illusionen. Es wird schwierig. Trotzdem muss man mit dem Ziel anreisen zu gewinnen, wenn man es schon einmal getan hat. Das tue ich." Nach enttäuschenden Ergebnissen wünscht er einen "Neustart" für seine Saison. Nach dem ersten Podium des Jahres auf Korsika will auch Dani Sordo wieder einen Pokal.

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