RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Argentinien-Rallye

Ogier will Argentinien-Fluch besiegen

M-Sport plant, seine WM-Führungen bei den Fahrern und den Teams zu verteidigen - Ogier will eine offene Rechnung begleichen, Tänak einfach nichts rammen.

Die M-Sport-Truppe will beim fünften Lauf zur diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) mit mindestens einem ihrer Ford Fiesta WRC auf dem Podium landen und visiert kommende Woche in Argentinien das nächste Spitzenergebnis an. Bei den ersten vier Vergleichen 2017 landeten jeweils entweder Weltmeister Sebastien Ogier oder Teamkollege Ott Tänak unter den Top 3, was sonst keinem Hersteller gelungen ist - und die Mannschaft an auf Platz eins der Teamwertung gebracht hat.

Zudem plant der Franzose, seine Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen. "Wir wollen gewinnen, aber es wird nicht einfach", blickt er voraus. Trotz Zeiten der Volkswagen-Dominanz hat Ogier in Südamerika bei sieben Starts bisher keinen Erfolg gelandet. Dreimal wurde er in der Pampa Zweiter, nun hat er die Nase voll. "Wir reisen Jahr für Jahr mit dem Ziel an, den Sieg zu holen."

"Daran hat sich nichts geändert", lanciert er eine Kampfansage. Seinen zweiten Rang von Mexiko will Ogier nicht als ein gutes Omen werten: "Es ist zwar wieder Schotter, aber eine andere Art. Die Straßen sind weicher und sandiger", erklärt er. Weiterer Mutmacher waren Testfahrten in Portugal, die zur Zufriedenheit der Truppe verlaufen sind. "Die Jungs haben an Ostern durchgearbeitet, wofür ich mich bedanken muss", lobt Teamchef Wilson die Moral der Mechaniker und der Ingenieure.

Davon möchte auch Tänak profitieren und freut sich darüber, wieder auf Schotter zu fahren. Argentinien ist eigentlich nicht sein Pflaster, was Rang zehn im Jahr 2012 als Karrierebestwert unterstreicht. "Es geht nicht zu wie bei meinen geliebten Highspeed-Events, wo ich die ganze Streckenbreite ausnutzen kann. Es gibt immer etwas, das man rammen kann", schnauft der Este. Das M-Sport-Aufgebot komplettiert Elfyn Evans, dem der Untergrund eher in die Karten spielen sollte.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Argentinien-Rallye

Weitere Artikel:

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl werden Fünfte

Mit dem SUZUKI SWIFT ZMX gewinnen Sie auch überlegen die Proto Klasse 8 - Testlauf für die Rebenland Rallye in 14 Tagen hat Erwartungen gänzlich erfüllt

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.

ARC Rallye Triestingtal: Bericht ZM Racing

Schöner Mannschaftserfolg für ZM-Racing

Man belegte durch Max und Christoph Zellhofer die Plätze Drei und Fünf, Peter Hopf Neunter, Markus Wurz Zehnter u. Klemens Heingartner 17.ter

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Pröglhöf

Luca Pröglhöf triumphiert im Triestingtal

Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte sich Luca Pröglhöf den Klassensieg bei der Triestingtal-Rallye – und erfüllte damit den klaren Auftrag seines Teamchefs Luca Waldherr.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.