RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Schweden-Rallye

Startabfolge: Rückkehr zum Qualifying?

Um die Startreihenfolge gerechter zu machen, diskutiert man in der Rallye-WM über die mögliche Rückkehr zu einer Qualifyingprüfung.

Die Vorkommnisse bei der Schweden-Rallye lassen die Diskussionen über eine Rückkehr des alten Qualifyingformats neu aufleben. Am Wochenende waren frühe Starter auf der ersten Etappe aus zwei Gründen im Nachteil: Einerseits spielten Sébastien Ogier und Ott Tänak Schneepflug für die weiteren Autos, andererseits sorgte das historische Feld für Spurrillen im Schnee, weil sie eine andere Reifenbreite verwendet haben. Da am Samstag die Startreihenfolge umgedreht wurde, fanden sich die weit zurückgefallenen Piloten erneut als eine der ersten auf der Strecke wieder.

Nun mehren sich die Rufe, dass sich am derzeitigen Format bei Schnee- und Schotterrallyes etwas ändern muss. In der Servicezone wurden Ideen diskutiert, wie man für alle Fahrer vergleichbare Voraussetzungen schaffen könnte. Ein Vorschlag war die Rückkehr zu einem Qualifying, das bereits 2012/13 zur Anwendung gekommen ist. M-Sport-Chef Malcolm Wilson: "Mir hat das Qualifyingkonzept immer gefallen. Autos und Fahrer sind jetzt viel enger beisammen als damals. Nach dieser Rallye bin ich der Meinung, dass es gute Gründe dafür gibt. Der Weltmeister liegt wegen der Bedingungen auf dem zehnten Platz. Okay, er hat am Freitag einen kleinen Fehler gemacht und Zeit verloren, aber das ist unverhältnismäßig zu seiner Position im Klassement. Wir müssen wieder über ein Qualifying sprechen."

Die Gespräche über eine Änderung der Startreihenfolge gehen bald in die nächste Runde, denn auch bei der Mexiko-Rallye wird sie eine große Rolle spielen. Beim ersten Schotterlauf des Jahres wird Thierry Neuville den Straßenkehrer spielen müssen. Spätere Starter wie Elfyn Evans, Kris Meeke oder Dani Sordo sollten besseren Grip vorfinden und somit einen Vorteil haben.

Nach dem Qualifying durfte sich früher der Schnellste seine Startposition als Erster aussuchen. Später kehrte man aber zu jener Reihenfolge zurück, bei der der WM-Führende am ersten Tag als Erster fahren musste, der Rest des Wochenendes wurde dann in gestürzter Ordnung des Klassements gefahren. 2015 starteten die WM-Führenden am Freitag und Samstag als Erste, wobei jene Autos, die nach Rally2-Reglement erneut teilnahmen, vorgezogen wurden.

2016 wurden diese Autos hinter das WRC-Feld gereiht, womit wieder der WM-Führende an beiden Tagen als Erster an den Start ging. Im Vorjahr kam diese Regel heftig unter Beschuss, für 2017 wurde sie abgeändert. Der WM-Führende muss nur am ersten Tag als Erster fahren, danach wird in umgekehrter Reihenfolge des Klassements gestartet.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Schweden-Rallye

Weitere Artikel:

Mitropa Cup: Vorschau Rally Porec

24 MRC-Teams bei 27. Rally Porec

Erst zum zweiten Mal im Meisterschaftskalender vertreten, gehen 24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rally Porec in Kroatien an den Start.

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.

TEC7 ORM Rallye BackStage: #2

TEC7 ORM-Podcast widmet sich den CopilotInnen

Die zweite Ausgabe von TEC7 ORM Rallye BackStage, dem offiziellen Podcast der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, widmet sich jenen mutigen Menschen, die auf der Beifahrerseite nicht nur aus dem „Gebetsbuch“ lesen…

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

Alpe Adria Rally Cup: Vipavska Dolina

AARC vor Rally Vipavska Dolina

Ein sensationelles Nennergebnis von 107 Teams bei der Rally Vipavska Dolina in Slowenien und 24 Teams des Alpe Adria Rally Clubs werden mittendrin statt nur dabei sein!