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Grönholm weiter voran

Auf SP3 konnten sich Loeb, Solberg und McRae vor Grönholm platzieren, auf SP4 schlug der Weltmeister dann zurück. Beppo Harrach auf Rang 16.

Manfred Wolf

Citroen-Pilot Loeb war auf der dritten Sonderprüfung des Tages um 6,6 Sekunden schneller als Petter Solberg (Subaru), ganz knapp dahinter, nämlich nur 0,3 Sekunden Colin McRae (Citroen).

Obwohl der Zeitverlust von Grönholm nicht unbedeutend war (14 Sekunden), blieb er klarer Führender in der Gesamtwertung. Es folgten: Burns (Peugeot), Markko Märtin und Francois Duval.

Tommi Mäkinen wurde von Bremsproblemen an der Vorderachse geplagt und verlor schon auf SP3 viel Zeit. Und auch die vierte Prüfung musste er ohne vorheriges Service absolvieren.

Ein spezielles Problem macht aber allen Fahrern zu schaffen: Die vorausfahrenden Fahrzeuge werfen viel Schnee auf die Ideallinie, sodass sich niemand komplett auf seinen Aufschrieb verlassen kann. Wie man sieht, wirkt sich dies auch auf die Abstände aus, beim zweiten Absolvieren der Sonderprüfung Pruniers lagen die Zeiten beispielsweise viel enger beieinander.

Auf der vierten SP war es dann wieder Marcus Grönholm, der die Bestzeit setzte. Und was für eine. Gleich 12,9 Sekunden nahm er dem Zweitplatzierten Petter Solberg ab.

Ein immer besser in Schwung kommender Richard Burns holte sich den dritten Platz mit 14,2 Sekunden Rückstand, nur zwei Zehntel langsamer war Sébastien Loeb.

Dahinter: Platz fünf für Carlos Sainz, der mit dem Xsara WRC offenbar ebenfalls sehr gut zurecht kommt, ein ausgezeichnet fahrender Roman Kresta (auf Peugeot 206 WRC) und Armin Schwarz, der nach anfänglichen Brems- und Abstimmungsproblemen endlich zum Fahren kommt.

Ebenfalls gut unterwegs: Der französische Junior Cedric Robert (SP-Neunter) und – bei seinem WM-Comeback – Didier Auriol als SP-Elfter. Dazwischen kam Colin McRae ins SP-Ziel, er fällt durch die verlorenen 38,1 Sekunden in der Gesamtwertung von Platz zwei auf Platz vier zurück.

WRC nach SP4:

1. M.GRONHOLM-RAUTIAINEN, Peugeot, 1h08'36"500
2. P.SOLBERG-MILLS, Subaru, + 00'46"40
3. LOEB-ELENA, Citroen, + 00'55"60
4. C.McRAE-RINGER, Citroen, + 01'08"70
5. R.BURNS-REID, Peugeot, + 01'21"40
6. SAINZ-MARTI, Citroen, + 01'56"60
7. M.MARTIN-PARK, Ford, + 01'59"90
8. ROBERT-BEDON, Peugeot, + 02'17"40
9. MAKINEN-LINDSTRÖM, Subaru, + 02'52"00
10. KRESTA-HULKA, Peugeot, + 03'04"40
11. SCHWARZ-HIEMER, Hyundai + 03'06"20
12. DUVAL-FORTIN, Ford, + 03'11"70
13. AURIOL-GIRAUDET, Skoda, + 03'12"50
14. LOIX-SMEETS, Hyundai, + 04'11"00
15. PANIZZI-PANIZZI, Peugeot, + 04'46"90

- Petter Solberg bekommt 40 Strafsekunden. Hat sich auf SP4 den Kühler beschädigt. Aufgrund der lange dauernden Reparatur fuhr er zu spät aus dem Service.

JWRC

Bei den Junioren führt weiter Tirabassi (Renault) vor dem VW-Duo Katajamäki und Vasiljevic, Beppo Harrach (Ford) hat mittlerweile ein paar Positionen gut gemacht und liegt bei seinem Debüt in der Super 1600er Klasse auf dem 16. Rang:

„Wir hatten Motoraussetzer auf SP 1 das war Pech, kann aber immer wieder passieren. Wir sind dadurch auch von der Strecke gekommen und haben eine Minute allein dabei verloren. Dann waren wir natürlich verunsichert und mussten uns erst langsam herantasten. Die Straßen sind weitgehend feucht bis naß – mit einigen sehr "netten", tückischen Eisplatten dazwischen. Ich will hier durchfahren und nur lernen!"

Dennoch gibt's Grund zur Freude: "Dass wir uns steigern können, haben wir bewiesen – zuletzt auf der SP 4-Sellonet waren wir gleich um 80 Sekunden (!) schneller als auf der SP 2-Sellonet!“

Zwischenstand JWRC

1. TIRABASSI, Renault, 1h19'05"000
2. KATAJAMAKI, VW, + 01'01"70
3. VASILJEVIC, VW, + 01'03"30
4. BROCCOLI, Opel, + 01'12"90
5. TEURONEN, Suzuki, + 01'47"20
6. LIGATO, Fiat, + 02'10"80
7. CANELLAS, Suzuki, + 02'21"20
8. SVEDLUND, VW, + 02'24"30
9. BALDACCI, Fiat, + 03'00"40
10. CECCHETTINI, Fiat, + 03'05"50
11. WILKS, Ford, + 03'28"20
12. AAVA, Suzuki, + 04'22"20
13. SEBALJ, Renault, + 04'36"30
14. DONCHEV, Peugeot, + 05'16"60
15. CECCATO, Fiat, + 05'24"10
16. HARRACH, Ford, + 06'44"50
17. FEGHALI, Ford, + 07'16"20
18. STENSHORNE, Ford, + 10'47"20
19. MEEKE, Opel, + 21'35"10

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