MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-WM: News

Volle Rallycross-WM-Saison für Wilks

Comeback von Guy Wilks im internationalen Motorsport: Der Brite wird die Rallycross-WM-Saison 2017 in einem VW Polo RX bestreiten.

Illustration: FIA World RX

Der Brite Guy Wilks wird heuer eine komplette Saison in der Rallycross-WM bestreiten. Dabei wird er einen Volkswagen RX Polo einsetzen, das ehemalige Auto von Johan Kristoffersson, mit dem der Schwede 2016 Vizeweltmeister wurde und in Lohéac (Frankreich) gewinnen konnte. Wilks hat in den vergangenen beiden Jahren schon an insgesamt fünf WRX-Veranstaltungen teilgenommen. Im britischen Lydden Hill schaffte er es 2015 sogar ins Finale, doch ein Reifenschaden verhinderte einen Podestplatz.

"Ich habe immer von einer volle WM-Saison geträumt. Dass ich mit einem Auto antrete, das im Vorjahr die WM auf Platz zwei beendet hat, sorgt für zusätzlichen Druck. Realistisch betrachtet sollte ich damit im Spitzenfeld mitmischen können, obwohl das Niveau in der Rallycross-WM jedes Jahr steigt. Es wartet noch viel Arbeit, aber 2017 wird eine fantastische Reise", sagte der 36jährige Wilks, der als Privatier antreten wird.

Für Wilks ist dieses Rallycrossprojekt die Rückkehr auf die internationale Motorsportbühne. Zwischen 2003 und 2006 war er in der Junioren-Rallye-WM aktiv, in der er fünf Klassensiege feiern konnte und 2005 Vizeweltmeister wurde. Nach zwei Jahren in der PWRC für Mitsubishi ging er ab 2009 in der Intercontinental Rally Challenge an den Start.

In seiner letzten IRC-Saison 2011 wurde er Nachfolger von Kris Meeke bei Peugeot, konnte allerdings nicht an die Erfolge seines Landsmannes anknüpfen. Danach wurde es ruhig um ihn. Nur durch seine sporadischen Starts in der Rallycross-WM sowie Auftritte als Fernsehexperte blieb sein Name im internationalen Motorsport präsent.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-WM: News

Weitere Artikel:

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend