MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Panizzi is back!

Für das italienische Asphalt-Spektakel haben sich die Löwen - allen voran der wieder genesene Gilles Panizzi - wieder viel vorgenommen.

Gilles Panizzi, der Asphalt-Spezialist im Peugeot-Team, ist nach seinem Unfall vor fünf Wochen zum richtigen Zeitpunkt wieder fit. Denn die Rallye San Remo ist sein Heimspiel:

Der 36 Jahre alte Franzose lebt nur eine halbe Autostunde von den Strecken dieses elften Saisonlaufs entfernt. Auch sportlich kennt er sich auf den kurvigen Straßen des italienischen Rallye-Klassikers bestens aus:

In den vergangenen beiden Jahren konnte Panizzi gemeinsam mit Bruder Hervé jeweils am Steuer eines Peugeot 206 WRC gewinnen. Auch Weltmeister Richard Burns ist vor der letzten Asphalt-Rallye der Saison optimistisch.

"Ich hoffe in Italien auf einen Platz unter den besten Drei", so der Brite, der bislang nur viermal auf den Strecken im Hinterland des Ferienortes San Remo startete und dabei in der Vergangenheit dreimal ausfiel.

"Ich will Punkte für das Team und für den Fahrertitel", hat sich WM-Tabellenführer Marcus Grönholm vorgenommen. Sein bestes Resultat war der vierte Rang 2000. Für das Peugeot-Werksteam geht es in Italien vor allem darum, den Vorsprung in der Marken-WM weiter auszubauen.

Sollte die Löwen-Marke wie bereits sechsmal zuvor in der laufenden Saison die Höchstzahl von 16 Punkten erzielen und gleichzeitig Titel-Gegner Ford maximal einen Punkt sammeln, wäre Peugeot bereits drei Läufe vor Saisonende zum dritten Mal in Folge der Titel in der Marken-WM sicher.

Schon jetzt hat Peugeot Sport die Weichen für die Saison 2003 gestellt und einen Vierjahres-Vertrag mit dem Tabak-Konzern Philip Morris unterschrieben. Für die kommende Saison vertraut das "Team Marlboro Peugeot Total" weiterhin auf die bewährten Piloten Richard Burns, Marcus Grönholm, Gilles Panizzi und Harri Rovanperä.

Ein Interview mit Richard Burns finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: San Remo

- special features -

Weitere Artikel:

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"