RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Dieses Mal „nur“ Punkte…

Nach dem großartigen Dreifach-Triumph in Monte Carlo gab’s in Schweden weniger zu feiern, immerhin holte man Punkte.

Und die reichen für Colin McRae und Sébastien Loeb, um in der Weltmeisterschaft in Führung zu bleiben, auch in der Konstrukteurs-Wertung ist Citroen weiter in Front.

Die „Enttäuschung“ im Team hielt sich in Grenzen, schließlich und endlich war man bei Citroen nicht mit zu hohen Erwartungen in die Schweden Rallye gegangen.

Am ersten Tag machte man die schmerzliche Erfahrung, dass die Startnummern eins, zwei und drei bei einer Schnee-Rallye nicht unbedingt von Vorteil sind. So spielten Loeb, McRae und Sainz „Straßenfeger“ für die Konkurrenz.

Doch die Drei gaben nie auf und schon am zweiten Tag wurden viele Plätze gut gemacht. Und am dritten Tag bewies vor allem Sébastien Loeb, dass unter allen Umständen mit ihm zu rechnen sein wird.

Loeb überholte mit einem unglaublichen Schluss-Sprint Freddy Loix, Teamkollegen Carlos Sainz und Toni Gardemeister und beendete die Rallye als Gesamt-Siebenter: „Ich bin absolut am Limit gefahren und nachdem ich so viel Zeit verloren habe ist es umso schöner, jetzt noch zwei Punkte einzufahren.“

Colin McRae klassierte sich – mit der ganzen Erfahrung vieler absolvierter Schweden Rallyes – noch vor Loeb auf Platz fünf: „Vom ersten Tag einmal abgesehen, war es eine gute Rallye. Ich bin auch für die kommenden Rallyes sehr optimistisch, in der Zwischenzeit werden wir weiter hart arbeiten…“

Carlos Sainz war mit Platz neun – einen Rang hinter den Punkten – und seiner Leistung nicht besonders zufrieden, dafür streute er seinem Teamkollegen Sébastien Loeb Rosen: „Ich habe mich heuer hier in Schweden einfach nicht wohl gefühlt. Jetzt werden wir weiterarbeiten und versuchen, noch mehr zu verbessern.“

„Unter diesen Bedingungen hat Sébastien einen tollen Job gemacht. Er hat wieder einmal bewiesen, dass er das Zeug zu einem ganz großen Champion hat.“

„Wir hatten keine einfache Rallye”, so Teamchef Cuy Fréquelin, „aber wir liegen immerhin noch in Führung in der WM. Unser Auto ist schnell und zuverlässig, unsere Fahrer sind äußerst motiviert und fahren großartig. Das gibt uns viel Zuversicht.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Schweden

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Vorschau Schindelegger

Heimspiel vor dem Grande Finale

Das Rallyeteam Schindelegger startet bei der Herbstrallye in Dobersberg und legt vor dem Grande Finale auf Schotter in Italien ein Heimspiel auf Asphalt ein.

Dieses Land könnte übernehmen

Rallye Dakar 2027 nicht in Saudi-Arabien

Die Rallye Dakar 2027 findet nicht wie geplant in Saudi-Arabien statt - Wegen der Sicherheitslage muss ein neuer Austragungsort her - Marokko gilt als Favorit

TEC7 ORM Podcast: Kris Rosenberger

Der Rose Racer* im persönlichen Gespräch

Kris Rosenberger ist Gast der achten Ausgabe des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast - der Staatsmeister 1997 spricht offen über sein abwechslungsreiches, vielseitiges Leben und zeigt sich als eloquenter Mann von Welt…

Herbstrallye: Vorschau ARC

ARC-Showdown: Wer wird Clubmeister 2026?

Beim Grande Finale der Austrian Rallye Challenge kommt es bei der Herbstrallye zum großen Duell zwischen Gerolf Schuller und Hans Georg Lindner - einer von beiden wird Clubmeister 2026. Auch in der ART2 sowie der ARCH 4WD steht der Jahressieger noch nicht fest…

ARC, Herbstrallye: Vorschau Wanko

Bekanntes und Neues

Nach einer etwas längeren, privat bedingten Pause will es Mario Wanko wieder wissen, und diesmal auch mit einem für ihn neuen Fahrzeug: Ein VW Golf IV mit einer interessanten sportlichen Vergangenheit.