RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Den vierten Sieg im Visier

Für Marcus Grömholm zählt Neuseeland zu den absoluten Lieblings-Rallyes, drei Mal hat der Finne die Veranstaltung bereits gewonnen.

Die Rallye Neuseeland (15.-18. April) mit ihren flüssigen und extrem schnellen Wertungsprüfungen ist eine Lieblings-Rallye des zweifachen Weltmeisters Marcus Grönholm.

"Die Schotterstrecken auf der neuseeländischen Nordinsel sind extrem anspruchsvoll, sie machen die Veranstaltung zu einer echten Fahrer-Rallye", erklärt der Finne, der mit dem Peugeot 307 WRC an den Start geht. Bei seinem siebten Einsatz auf der Pazifik-Insel will Grönholm den Hattrick schaffen; er konnte bereits in den beiden Vorjahren siegen.

Außerdem hat der Finne die Chance auf den insgesamt vierten Neuseeland-Sieg seiner Karriere nach 2000, 2002 sowie 2003 und wäre damit neben Carlos Sainz der bisher erfolgreichste Fahrer der Rallye Neuseeland.

Marcus Grönholm, der vor dem vierten Saisonlauf mit nur vier Punkten Rückstand Rang drei in der Fahrer-WM belegt, zeigt sich optimistisch: "Der Peugeot 307 WRC war bei den ersten drei Einsätzen der Saison sehr schnell. Wenn das Auto nun auch zuverlässig ist, haben wir gute Chancen auf den Sieg."

Unterstützt wird Grönholm von seinem Landsmann Harri Rovanperä, der seit der Rallye Mexiko für zunächst zwei Einsätze den belgischen Asphalt-Spezialisten Freddy Loix im zweiten Werks-Peugeot 307 WRC ersetzt. "Ich mag diese Rallye", berichtet Rovanperä, der in Neuseeland bei seinen sechs bisherigen Einsätzen zwei Podiumsplätze errang. "Ich will natürlich so weit wie möglich nach vorn fahren."

Die Rallye Neuseeland ist der erste und bislang einzige WM-Lauf, der in der Saison 2004 nach dem neuen Mille Pistes-Konzept ausgetragen wird. Auf der Pazifik-Insel dürfen die WM-Piloten vor der Rallye nur einen Trainingsdurchgang für den Aufschrieb absolvieren. Der zweite Durchgang wird jeweils am Morgen vor der eigentlichen Rallye-Etappe stattfinden.

"Ich mag diesen Ablauf nicht", kritisiert Marcus Grönholm. "Dadurch sind die Arbeitstage sehr lang und wir stehen unter ständigem Stress, den sehr engen Zeitplan einzuhalten."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Neuseeland

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?