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Ein fast perfekter Auftakt

"Den Dreher nehme ich auf meine Kappe", sagt Manfred Stohl entwaffnend. Dabei hielt der Kühler - die 2,2 Sekunden auf den Dritten Dani Sordo möchte er aufholen.

Fotos: McKlein

Das OMV Peugeot Norway World Rally Team hat sich am ersten Tag der „Propecia Rally New Zealand“ behauptet. Trotz einiger kleiner Probleme ist Manfred Stohl auf Podiumskurs. Der 34-jährige OMV Pilot liegt nach fünf von 17 Sonderprüfungen auf dem vierten Platz. Henning Solberg, der zu Beginn mit einer gebrochenen Wasserleitung zu kämpfen hatte, beendete den ersten Tag dann doch noch auf dem siebenten Gesamtrang.

Dreher auf der vierten Sonderprüfung

Manfred Stohl zeigte bei der Rally New Zealand seinen stärksten Auftakt in dieser Saison. Der 34-jährige OMV Pilot eröffnete mit zwei dritten SP-Gesamtzeiten. Auch nach dem ersten Service hielt Stohl mit den Ford Werkspiloten Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen (beide Fin) mit. Auf Sonderprüfung vier dann ein kleines Mißgeschick. Das OMV Duo Stohl/Minor hatte nach einem Drittel der 43,88 Kilometer langen SP einen Dreher und schlug vorne mit dem Peugeot 307 WRC gegen eine Böschung. Dabei wurde der Kühler beschädigt und der Wiener verlor über 20 Sekunden.

Stohl: „Der Dreher geht auf meine Kappe. Dafür hatte ich auf den 70 Kilometern von der vierten Sonderprüfung zurück ins Service leichte Schweißausbrüche, ob wir mit dem defekten Kühler die Strecke schaffen. Zum Glück ist es sich ausgegangen. Leider habe ich dadurch auch einen schönen Vorsprung verspielt. Ich bin mir aber sicher, dass wir am Samstag wieder das Tempo von Grönholm und Hirvonen mitgehen können.“ Auf einen Podiumsplatz fehlen lediglich 2,2 Sekunden.

Nasse Schuhe

Henning Solberg war mit seinem Auftakt weniger zufrieden. Der norwegische OMV Pilot holte sich auf den ersten beiden Prüfungen des Tages nasse Schuhe.

Solberg: „Wie schon in Zypern brach der Wasserschlauch für die Besprühung des Kühlers. Da diese Leitung am Armaturenbrett vorbeiläuft, waren meine Schuhe plötzlich im Wasser. Dadurch werden die Pedale extrem rutschig und du verlierst die Konzentration. Am Nachmittag ging es dann besser. Aber es war sehr schwierig, das richtige Tempo zu finden.“ Dennoch verbesserte sich Solberg vom neunten auf den siebenten Platz.

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