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"Das war nicht unsere Rallye..."

Das war nicht das Wochenende des Sébastien Loeb. Der Weltmeister verließ Norwegen ohne Fahrer-Punkte und verlor die WM-Führung an Marcus Grönholm.

"Bei den verschneiten Rallyes in Skandinavien ist es uns schon öfter schlecht ergangen", sagt Citroen's Guy Fréquelin. Er fügt hinzu: "Das letzte Mal, dass wir ein derart schlechtes Ergebnis erzielt haben, war in Schweden 2005. Die Art, wie sich dieses Wochenende hier in Norwegen entwickelt hat, bestätigt nur, was ich oft sage: Um zu gewinnen, muss man sich sehr anstrengen - und ein winziges Detail kann zur Folge haben, dass die besten Pläne schief laufen."

Genau das ist bei Citroen respektive bei Sébastien Loeb passiert: Am Samstag verpassen Loeb und sein Co-Pilot Daniel Elena eine Abzweigung, der Franzose muss reversieren, bleibt dabei mit dem Heck in einer Schneewand stecken. Dabei gingen rund acht Minuten verloren, weitere Fehler schlichen sich ein.

Sébastien Loeb sagt dazu: "Das war ein hartes Wochenende für uns. Das war nicht unsere Rallye. Aber es war nicht alles negativ, denn wir haben viel über das neue Auto gelernt." Zudem habe man stellenweise auch gute Zeiten geliefert und damit das gute Ergebnis, den zweiten Platz, den man vor einer Woche in Schweden erzielt hatte, bestätigt.

Dani Sordo hat nichts dagegen, dass "wir bis zum nächsten Jahr kein Eis mehr sehen werden". Der Spanier tat sich schwer auf dem für ihn noch relativ unerforschten Belag. "Ich bin immer noch zu zögerlich", gibt sich Sordo selbstkritisch. Er beendete die Rallye auf Platz 25.

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