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Latvala beeindruckt, Loeb holt auf

Bestzeiten für Loeb und den jungen Latvala. Der Weltmeister liegt nur noch 10 Sekunden hinter Grönholm, Hirvonen führt. Stohl auf Rang acht.

Michael Noir Trawniczek

Sébastien Loeb kämpft wie ein Löwe. Die Prüfung "Opaker" beendete der Citroen-Pilot als Zweiter, hinter dem beeindruckenden Bestzeithalter, dem jungen Stobart Ford-Piloten Jari-Matti Latvala. Auf der folgenden Prüfung "Kongsvinger" zauberte Loeb die Bestzeit in den Schnee.

So konnte sich der Weltmeister bis auf zehn Sekunden an Marcus Grönholm heranzoomen. Der Ford-Werkspilot liegt immer noch hinter seinem um 12 Jahre jüngeren Stallkollegen Mikko Hirvonen - zwischen den beiden Finnen liegen exakt 13,3 Sekunden.

Über eine "gebrochene Lenkung" klagte Lokalmatador Petter Solberg, der sich aber trotzdem auf den vierten Gesamtrang vorarbeiten konnte. Dem Subaru-Piloten fehlen jedoch bereits 33,9 Sekunden auf Loeb respektive das Podium.

Nur 5,8 Sekunden hinter dem Lokalmatador liegt der einzige Spitzenpilot mit Pirelli-Pneus am Auto, Gigi Galli im Citroen Xsara. Weitere 2,8 Sekunden dahinter belegt Mitsubishi-Pilot Toni Gardemeister Rang sechs.

Einen Rückschlag musste der zweite Held der norwegischen Fans, Henning Solberg hinnehmen. "Ich denke, dass irgendetwas im Heck gebrochen ist", vermutete der Stobart Ford-Pilot. Solberg rutschte vom vierten auf den siebenten Gesamtrang ab, liegt 11,4 Sekunden hinter Gardemeister und 26,3 Sekunden vor Manfred Stohl.

Der Österreicher konnte seinen achten Gesamtrang halten. Zuvor roch es im Cockpit des Kronos-Xsara verdächtig nach verbranntem Öl, doch "Stohlito" konnte Entwarnung geben: "Ich denke, es ist okay, es stellt kein Problem mehr dar." Ein Problem könnte aber weiterhin Chris Atkinson im zweiten Werks.Subaru darstellen, der nur vier Sekunden hinter dem Wiener in Angriffsstellung liegt.

12,2 Sekunden hinter dem Australier liegt Daniel Carlsson im zweiten Kronos-Citroen Xsara WRC auf Rang zehn, dahinter Dani Sordo im zweiten Werks-Citroen C4 WRC und der oben erwähnte Stobart Ford-Pilot Jari-Matti Latvala.

Im Anschluss werden die letzten beiden Prüfungen der ersten Etappe absolviert - die rund 21 Kilometer lange "Finnskogen" sowie die nur 6,75 Kilometer kurze "Kirkenaer".

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