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Rallye-WM: Japan

Ein Sieg wäre sehr hilfreich für Loeb...

Nicht nur Marcus Grönholm erhofft sich in Japan den Sieg, auch Citroen-Pilot Sébastien Loeb will am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest stehen.

Bis zum Jahr 2006 war Japan alles andere als die Lieblings-Rallye von Sébastien Loeb - doch dann konnte er im Vorjahr den Sieg erringen. Sieht er die Rallye, die am kommenden Wochenende wieder stattfindet, aus einer anderen Perspektive? "Vielleicht", antwortet der Weltmeister. Und räumt ein: "Niemand möchte zeitig aufstehen und Stunden auf Verbindungsetappen zubringen - aber glücklicherweise sind die Wertungsprüfungen in Japan interessant. Außerdem ist die Art und Weise, wie wir dort begrüßt werden, großartig."

Bei den zurückliegenden beiden Asphalt-Rallyes konnte Loeb den Rückstand auf WM-Leader Marcus Grönholm von zehn auf vier Punkte reduzieren - möchte der Citroen-Werkspilot so weitermachen? "Wenn man die Anzahl der Rallyes bedenkt, die wir nach Japan noch zur Verfügung haben, bleibt uns eigentlich nichts anderes übrig. Wir müssen versuchen, vor Marcus ins Ziel zu kommen. Wenn uns das gelingen sollte, selbst wenn Marcus nur Zweiter werden sollte, bleibt unsere Chance auf den Titel erhalten. Natürlich würden sich unsere Chancen erhöhen, wenn er nur Dritter werden sollte", spricht Loeb indirekt Dani Sordo an, seinen Teamkollegen - im Optimalfall könnte der Spanier mit einem zweiten Platz hinter Loeb dafür sorgen, dass Loeb und Grönholm mit der gleichen Punkteanzahl die verbleibenden zwei WM-Läufe in Irland und Wales angehen.

Doch Sordo hegt gewisse Zweifel - denn er fuhr die Japan-Rallye im Vorjahr zum ersten Mal: "Ich muss immer noch einiges über diese Rallye lernen - und es gibt immer noch ein paar Sektionen, die noch neu für mich sind. Ich werde versuchen, meine im Vorjahr gemachten Erfahrungen einzusetzen und Fehler zu vermeiden. Ich weiß nicht, ob wir es schaffen werden, Séb unter die Arme zu greifen, wir werden unser Bestes geben - aber es ist vielleicht vernünftiger, ein Top 5-Resultat anzustreben."

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