RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zentimeterarbeit in Japan

Die Ford-Werkspiloten bereiten sich auf eine Zentimeterarbeit in Japan vor. Marcus Grönholm möchte seinen WM-Vorsprung wieder vergrößern.

WM-Leader Marcus Grönholm blickt auf eine erfolgreiche Japan-Statistik zurück: 2005 konnte er dort gewinnen, 2006 immerhin den zweiten Platz belegen. Am kommenden Wochenende wird der Ford-Werkspilot zum vierten Mal in Japan starten. Der 39-jährige Finne erklärt: "Die Fahrer-Weltmeisterschaft ist an einem aufregenden Punkt angelangt - es liegen nur noch vier Punkte zwischen mir und meinem Verfolger Sébastien Loeb und das ist kein komfortabler Vorsprung. Daher wäre ein Sieg in Japan natürlich hilfreich." Die WM-Entscheidung würde ohnehin erst in Wales über die Bühne gehen, meint Grönholm.

Die Straßen rund um Obihiro würden ihn an die Großbritannien- und auch an die Finnland-Rallye erinnern, sagt Grönholm. "Die Straßen sind sehr eng, aber auch sehr schnell. Sie verlangen größte Vorsicht, denn es lauern tiefe Gräben an der Straßenseite. Es ist schwer, diese auszumachen, wegen der dichten Vegetation - zudem ist es recht knifflig, die Kurvenausgänge zu sehen, weil überhängende Bäume die Sicht verstellen", fügt der Finne hinzu.

Sein 27-jähriger Teamkollege Mikko Hirvonen wurde im Vorjahr Dritter in Japan - er berichtet von anderen Bedingungen, denn im Vorjahr fand die Japan-Rallye Anfang September statt: "Ich habe gehört, dass dort jetzt die Temperaturen über Nacht auf minus fünf Grad sinken können und dass es auch zu Schnee und Eis kommen könnte. Sollte das der Fall sein, würden mir diese Bedingungen entgegenkommen. Außerdem soll die Vegetation zu dieser Jahreszeit nicht gar so dicht sein - daher könnte man eventuell eher sehen, wie es neben der Straße aussieht. Die Gräben können jedenfalls ganz knapp am Straßenrand sein, sogar wenn du nur zehn Zentimeter neben der Linie fährst, kannst du in diese Gräben rutschen."

Dennoch ist Hirvonen davon überzeugt, dass man auch in Japan "cutten" kann: "Das Cutten gehört zum Rallyesport und wenn die Kurven bei der Besichtigung ordentlich begutachtet werden, kann man während der Wertungsprüfungen wichtige Zehntelsekunden gewinnen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Japan

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!