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Schwere Enttäuschung

Das Subaru-Werksteam lieferte einen schwer enttäuschenden Auftritt in der japanischen Heimat - kein einziger der drei Piloten erreichte die Top 8.

Subaru World Rally Team-Geschäftsführer Richard Taylor zieht nach dem enttäuschenden Heimspiel in Japan, bei dem keines der drei Werksduos Petter Solberg/Phil Mills, Chris Atkinson/Stéphane Prevot sowie Xavier Pons/Xavier Amigo in die Punkteränge fahren konnte, eine ernüchterte Bilanz: "Das war eine sehr schwierige Rallye für uns und die Resultate waren für Subaru und dessen Unterstützer eine große Enttäuschung. Die fünf Bestzeiten, welche Petter Solberg und Xavier Pons erzielt haben, stellen eine kleine Wiedergutmachung dar - aber wir haben in Japan unsere Ziele eindeutig nicht erreicht."

Petter Solberg konnte viermal die SP-Bestzeit markieren - doch nach seiner Aufgabe am Freitag, nach Getriebeproblemen auf der fünften Wertungsprüfung, handelte es sich im Grunde nur noch um Testkilometer. Solberg erklärte: "Wir haben unser Bestes gegeben, aber wir sind ganz sicher nicht für ein solches Resultat nach Japan angereist. Wir haben immer noch zu wenig Grip um schneller fahren zu können. Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen. Wir haben vor der Großbritannien-Rallye noch sehr viel zu tun."

Chris Atkinson verabschiedete sich am Freitag nur eine Prüfung nach der Aufgabe von Solberg mit einem Crash. Der Australier berichtet: "Ich habe auf der sechsten Wertungsprüfung auf einer Abfolge von verschiedenen Kurven hart attackiert, als der Wagen ausbrach und in einen Graben schlitterte. Der Einschlag war heftig und wir hatten keine Chance, am nächsten Tag weiter zu fahren."

Für Xavier Pons und seinen Kopiloten Xavier Amigo war es die erste Japan-Rallye: "Okay, dieses Wochenende war ganz sicher nicht leicht. Ich war zum ersten Mal hier in Japan und es handelt sich um eine schwierige Rallye - aber wir hatten auch eine Menge an Problemen. Wir taten uns über einen Großteil des Wochenendes schwer mit dem Handling des Wagens, manchmal gab es Untersteuern, dann wieder Übersteuern. Am letzten Tag haben wir ein bisschen für die Großbritannien-Rallye getestet - aber ein wirklich gutes Gefühl hat sich bislang noch nicht eingestellt."

Richard Taylor versucht seinem Team Mut zu machen: "Das gesamte Team muss nun noch mehr attackieren, wir müssen bei den verbleibenden zwei Rallyes dieser Saison unsere Performance verbessern."

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