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Hirvonen sprang in die Presche

Nach seinem Ausfall musste Marcus Grönholm befürchten, die WM-Führung verloren zu haben - doch dann flog auch Loeb von der Strecke.

Nachdem Marcus Grönholm nach seinem Crash am Freitag wegen eines beschädigten Überrollkäfigs schon früh aufgeben musste, sprang sein 27-jähriger Teamkollege bei Ford, Mikko Hirvonen in die Presche. Der Finne errang seinen zweiten Sieg in der WRC-Klasse.

"Das war eine derart seltsame und schwierige Rallye - aber das Ergebnis ist natürlich perfekt für uns. Die Konditionen waren knifflig - mit Nebel, Eis und Regen zu verschiedensten Zeiten. Nachdem ich am letzten Tag zunächst meinen Vorsprung auf Dani Sordo vergrößern konnte, nahm ich die letzten Prüfungen etwas relaxter", erklärte ein jubelnder Mikko Hirvonen.

Marcus Grönholm hatte Glück im Unglück - da es auch Sébastien Loeb erwischte, wurde das WM-Duell quasi vertagt. Grönholm sagt: "Die Situation in der Weltmeisterschaft ist nun wieder so, wie sie auch vor der Japan-Rallye war. Ich habe erwartet und gewünscht, dass wir diese Rallye als neuer WM-Leader beenden werden. Nach dem, was am Freitag passiert ist, können wir froh sein, dass ich weiterhin die WM anführe."

Teamchef Malcolm Wilson ergänzt: "Wir konnten dem Gewinn des Herstellertitels einen weiteren Schritt näherkommen." Direktor Jost Capito sagt optimistisch gestimmt: "Die Führung in beiden WM-Wertungen bildet für die beiden letzten WM-Rallyes dieser Saison eine optimale Ausgangslage."

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