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Rallye-WM: Spanien

Stohl: "Das Glück ist nicht wirklich auf meiner Seite"

Manfred Stohl und Ilka Minor können die Rallye nach ihrem Unfall auf SP 3 nicht mehr fortsetzen. Kronos hofft nun auf Francois Duval, der Fünfter ist.

Foto: McKlein

Manfred Stohl/Ilka Minor mussten die „Rallye RACC Catalunya“, den elften Lauf zur FIA World Rally Championship, frühzeitig beenden. Nach vier Kilometern der dritten Sonderprüfung bringt Split das Citroen Xsara WRC ins rutschen. Über die fünf Meter tiefe Böschung folgt ein Überschlag und das Aus für diesen WM-Lauf. Pilot und Co-Pilotin bleiben unverletzt.

Glücklicher läuft es für die zweite Crew des OMV Kronos Citroen World Rally Teams. Nach Bestzeit auf SP 3 liegt Francois Duval auf Platz 5 und macht Jagd auf den vor ihm platzierten Mikko Hirvonen (Fin/Ford Focus WRC).

Auf SP 3 kam das Aus

Nach den ersten beiden Sonderprüfungen und rund 50 gefahrenen Kilometern zeigte sich Manfred Stohl noch sehr zufrieden. Er hatte mit dem Citroen Xsara WRC ein gutes Gefühl und lag mit Platz acht in den WM-Punkterängen. Doch kurz darauf folgte das frühzeitige Aus.

„In einer linken Ecke kamen wir ins Rutschen und Richtung Straßenrand – leider auch fünf Meter in die Tiefe. Derzeit ist das Glück nicht wirklich auf meiner Seite. Mir tut es besonders leid, weil das Kronos Team wirklich tolle Arbeit geleistet hat“, so Stohl.

Auch andere teilnehmende Teams hatten an dieser Stelle der SP 3 weniger Glück. Insgesamt wurden sechs Fahrzeuge an dieser Ecke unfreiwillig geparkt.
Ein Fortsetzen im SupeRally Klassement für Stohl/Minoraufgrund der Beschädigung des Fahrzeuges nicht möglich.

Duval: Platz vier in Aussicht

Francois Duval/Patrik Pivot (Bel/Fra) konnten bereits sechs Plätze gutmachen und liegen derzeit auf dem viel versprechenden fünften Zwischenrang, nachdem sie auf der dritten Sonderprüfung Bestzeit erzielt hatten. Die Jagd auf den vor ihnen platzierten Finnen Mikko Hirvonen (Ford Focus WRC) ist in vollem Gang.

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