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Grönholm: Ich fuhr da wohl zu vorsichtig...

Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen verloren die Spanien-Rallye am Freitag, als sie auf der letzten Prüfung mit Trockenreifen im Regen fuhren.

Im Grunde wurde die Spanien-Rallye bereits am Freitag entschieden - zumindest was die beiden Ford-Werkspiloten Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen anbelangt. Denn beide wurden am Nachmittag auf Trockenreifen vom Regen überrascht und verloren auf der letzten Wertungsprüfung viel Zeit - diese war in den folgenden Tagen nicht mehr gutzumachen.

Grönholm erklärt: "Ich wollte zumindest Zweiter werden, doch das hat einfach nicht sein sollen und ich konnte nichts dagegen tun." Obwohl Grönholm an den folgenden Tagen am schnellsten unterwegs war, mit vier SP-Bestzeiten am Samstag sowie drei am Sonntag, konnte der 39-jährige Finne den Rückstand vom Freitag nicht mehr aufholen und musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Immer noch führt Marcus Grönholm mit sechs Punkten Vorsprung auf Sébastien Loeb: "Ich habe immer noch einen guten Punktepolster - als ich am Freitag rund dreißig Sekunden verloren hatte, wurden meine Hoffnungen auf einen ersten oder zweiten Platz zerstört. Ich hatte bei diesen nassen Streckenverhältnissen mit Trockenreifen einfach nicht das nötige Vertrauen und bin wohl zu vorsichtig gefahren."

In Hinblick auf die anstehende Korsika-Rallye gibt sich Grönholm zuversichtlich: "Ich habe ein gutes, schnelles Auto und auch wenn es auf Korsika nicht leicht wird, möchte ich wieder an den Start gehen und ein gutes Resultat anstreben."

Mikko Hirvonen erging es ähnlich: "Angestrebt haben wir die Plätze eins und zwei - aber bei den feuchten Bedingungen am Freitag bin ich gescheitert. Ich Trockenen tat ich mir sehr leicht und es bereitete mir große Freude, auf diesen Straßen zu fahren."

Ford-Teamdirektor Malcolm Wilson erklärte: "Wir haben uns mehr erwartet als den dritten und den vierten Platz, aber es ist dennoch ein solides Resultat, welches uns in den WM-Wertungen weiterhilft. Wir dachten, dass die schnellen Straßen unseren Finnen liegen würden und als es abtrocknete zeigten wir eine gute Pace und konnten die Citroen-Piloten herausfordern. Wir haben niemals unterschätzt, wie schwierig diese Asphalt-Rallyes sind und wir müssen nächste Woche in Korsika den Druck aufrecht erhalten. Hoffentlich wird dort die Sonne scheinen."

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