RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kampfansage des Asphaltspezialisten

Francois Duval gibt sich nach der Shakwdown-Bestzeit kämpferisch: „Möchte einen oder beide Citroen schlagen!“ Loeb war nur um 0,2 s langsamer…

Michael Noir Trawniczek

Bei 23 Grad Celsius wurde auf der Insel Korsika eine 2,2 Kilometer lange Testprüfung absolviert – die schnellste Zeit erreichte der Belgier Francois Duval in seinem Werks-Ford Focus mit 3:44.9 Minuten. Sébastien Loeb, der auch für die bevorstehende Frankreich-Rallye als Topfavorit gehandelt wird, lag nur zwei Zehntelsekunden zurück.

Duval, der neben Loeb als der absolute Asphalt-Könner gilt, kommt mit den winkeligen, kurvenreichen Strecken auf Korsika viel besser zurecht – im Gegensatz zu den schnellen, autobahnartigen Prüfungen in Spanien. „Ich mag die Prüfungen hier und ich kenne auch die Strecken besser. Beim Shakedown haben wir ein sehr gutes Setup gefunden“, gab sich Duval zufrieden. Kampfeslustig fügte er hinzu: „Wir sind hier, um den Sieg zu holen! Ich werde also versuchen, einen oder beide Citroen zu schlagen!“

Loeb erklärte nach der Shakedown-Prüfung: „Alles lief bestens – bis auf ein kleines Problem mit der Lenkung. Aber das konnte schnell behoben werden. Der Shakedown diente nur dazu, die Systeme auf ihre richtige Arbeitsweise hin zu kontrollieren. Es gibt an den Zeiten auch nicht viel heraus zu lesen, da wir auf weichen Reifen gefahren sind.“

Dani Sordo fuhr im zweiten Werks-Citroen die drittschnellste Zeit – der Spanier erklärte: „Ich habe ein besseres Gefühl im Auto als es in Spanien der Fall war. Wir haben hier viel mehr Grip – wir haben weiche Reifen verwendet und ein paar Setup-Änderungen ausprobiert.“

Mikko Hirvonen reihte sich auf Rang vier ein und sagte: „Rein auf dem Papier kann man schwer erwarten, hier Sébastien Loeb zu schlagen. Aber wir können uns nicht vornehmen, einfach nur hinter den beiden Citroen-Piloten den dritten Platz einzufahren.“

Am Freitagmorgen um 9.18 Uhr wird die Frankreich-Rallye auf der Insel Korsika mit der 15,92 Kilometer langen SP 1 „Acqua Doria – Serra Di Ferro“ eingeläutet.



Shakedown-Zeiten

 1. Duval     Ford              3:44.9
 2. Loeb      Citroen           3:45.1
 3. Sordo     Citroen           3:45.6
 4. Hirvonen  Ford              3:46.5
 5. Aava      PH Sport-Citroen  3:47.3
 6. Mikkelsen Ramsport-Ford     3:47.6
 7. Solberg   Subaru            3:48.3
 8. Tirabassi Subaru            3:49.5
 9. Wilson    Stobart-Ford      3:49.8
10. Solberg   Stobart-Ford      3:49.9

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Frankreich

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: PK

Pressekonferenz Grasl Rallye Horn

„Sei dabei, wenn Motorsport Geschichte schreibt!“ Unter diesem Motto steht ein Event, das tatsächlich das Zeug dazu hat, geschichtsträchtig zu werden.

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau ARC

Gerolf Schuller will die Führung zurückerobern

In Abwesenheit des ARC-Leaders Johann Georg Lindner möchte Gerolf Schuller bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye die Führung in der Clubmeisterschaft zurückerobern. Von den 43 Startern bei der letzten ORM/ARC-Kombi-Rallye sind 26 ARC-Teams am Start.

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friedl

„Jump und Flow"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 haben mit dem Autofun - Ford Fiesta Proto mit ambitionierter Fahrweise das beste Gesamtergebnis heuer eingefahren.

ARC, OBM Rallye: Vorschau Baumschlager

Baumschlager wieder in ORM und ARC am Start

Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner zünden wieder ihren Skoda Fabia RS Rally2 und starten sowohl in der ORM als auch in der Austrian Rallye Trophy - dort als klare Top-Favoriten.

Barum Rückschau/OBM Vorschau Wagner

„Grande Finale ist gut für den Sport!“

Simon Wagner blickt zurück auf die bisherige Saison in der Tschechischen Staatsmeisterschaft und freut sich auf das Grande Finale der TEC7 ORM, wo er seine Außenseiterchancen nützen möchte.