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Subaru mit Reifenproblemen

Reifenpannen am groben Asphalt von Korsika kosten Solberg und Atkinson wertvolle Punkte. Tirabassi musste wegen Motorschaden aufgeben.

Petter Solberg and Chris Atkinson konnten bei der 52. Frankreich Rallye in Korsika den fünften und sechsten Platz einfahren und so dem Subaru World Rallye Team wertvolle Punkte sichern. Brice Tirabassi musste wegen technischer Probleme an achter Stelle liegend aufgeben.
Solberg und Phil Mills lagen im letzten Vormittagsabschnitt schon an vierter Stelle, bevor der Reifen rechts vorne platzte und die beiden, mit einer Minute Rückstand, wieder auf den fünften Platz zurückwarf. Am Nachmittag musste man wieder einen Reifenschaden im selben Abschnitt hinnehmen.

„Wir hatten eine Reifenpanne kurz vor Ende des letzten Abschnitts, aber das kann schon einmal passieren,“ sagt Petter Solberg. „Seltsam aber ich wüsste nicht, was die Reifenschäden hätte verursachen sollen. Die Reifen sind nirgendwo angeschlagen. Ich bin dann die Rallye relativ ruhig zu Ende gefahren, Wir hatten nicht die Zeit für einen Reifenwechsel. Ich wusste, wir sind schneller, wenn wir einfach ruhig bis ins Ziel weiterfahren. Wir haben verschiedene Setups am Wagen ausprobiert. Das Problem ist, dass diese Änderungen während des Rennens passiert sind. Einige Änderungen machten das Auto besser, andere schlechter- aber so ist das eben. Dennoch bin ich glücklich mit unserer Performance in Korsika. Wir hatten diese Reifenschäden, aber niemand soll sagen ich hätte es nicht versucht.“

Auch Atkinson hatte unter einer Reifenpanne zu leiden, die ihn den vierten Platz gekostet hat. Mit einer maßvollen Fahrweise konnten sich Atkinson and Stéphane Prévot am Ende den sechsten Platz sichern.
„Wir hatten einen guten Start und kämpften mit Matti und Petter, aber die Reifenpanne hat Zeit gekostet,“ meint Chris Atkinson. „Mit der Reifenpanne bin ich etwas ruhiger geworden und mehr auf Sicherheit gefahren. Es war ein gutes Wochenende und ich bin froh, einige Punkte gemacht zu haben. Nach Petters Reifenpanne hätten wir ihn vielleicht noch schlagen können, aber wir hatten selbst Probleme. So ist das Leben. Ich glaube, Petter und ich sind im Moment sehr stark auf Asphalt, obwohl wir in den letzten beiden Rallyes ein bisschen Pech hatten“

Für Tirabassi und seinen korsischen Co-Piloten Fabrice Gordon endete die Rallye unglücklicherweise vorzeitig. Wegen technischer Probleme im zweiten Abschnitt musste man an achter Stelle liegend aufgeben.
„Das Auto war am letzten Tag um einiges besser, aber für mich war es das ganze Wochenende schwer, das richtige Gefühl aufzubauen,“ sagt Tirabassi. „Die Änderungen, die wir in der Nacht vornahmen, machten das Auto um einiges schneller. Ich war glücklich. Aber nach neun Kilometer im zweiten Abschnitt leuchtete plötzlich ein Warnlicht im Auto auf und der Motor setzte aus. Ich konnte den Wagen nicht mehr starten. Das war doch sehr enttäuschend. Aber wir konnten Erfahrung sammeln und mir hat es enorm viel Spaß gemacht.“

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