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Verzweifelter Mikko: „Ich hatte das Loch nicht im Schrieb!“

Hirvonen übersieht Schlagloch, verliert auf SP 13 beim Reifenwechsel 2,5 Minuten, liegt nach SP 14 auf Platz vier. Es führt Loeb vor Duval und Latvala.

Michael Noir Trawniczek

Dramatik bei der „Tour de Corse“: Mikko Hirvonen verlor auf der morgendlichen, mit 31,88 Kilometern superlangen SP 13 satte 2,5 Minuten – der Finne geriet in ein Schlagloch, ruinierte sich dabei einen Reifen, ein Wechsel war nötig.

Ein völlig geknickter Hirvonen nahm die Schuld sofort auf sich: „Da war ein Loch in der Straße und ich hatte es nicht in meinem Aufschrieb. Ich habe es bei der Besichtigung übersehen.“

Hirvonen fiel zunächst auf Rang fünf zurück. Sébastien Loeb berichtete: „Als ich am Funk die Nachricht erhielt, dass Hirvonen stoppte, verlor ich beinahe die Konzentration.“ Der Hintergrund: Sollte Hirvonen die Rallye nicht in den Top 6 beenden können, könnte sich Loeb ausgerechnet bei seiner Heimrallye vorzeitig zum Champion krönen. Loeb erzählte: „Ich dachte für einen Moment, ich könnte bereits hier Weltmeister werden – doch dann fuhr Mikko weiter. Ich glaube nicht, dass er so viel zeit verloren hat.“

Auf der nächsten Prüfung konnte Hirvonen auf Rang vier vorrücken – denn auf der 26,32 Kilometer langen SP verlor der viertplatzierte Subaru-Werkspilot Petter Solberg 1:14 Minuten. Der Grund dafür ist bislang nicht bekannt.

Bevor ab 12.14 Uhr die beiden Mammuth-Prüfungen ein zweites Mal befahren werden, führt Loeb 1:24 Minuten vor Francois Duval im zweiten Werks-Ford sowie 1:58 Minuten vor Jari Matti Latvala im Vorjahrswagen von Stobart Ford. Hirvonen weist als Vierter bereits 3:27 Minuten Gesamtrückstand auf, Petter Solberg belegt mit 3:42 Minuten immer noch den fünften Platz, denn sein Teamkollege Chris Atkinson hat als Sechster bereits mehr als fünf Minuten Rückstand auf dem Buckel.

Bei den Junioren (JWRC) führt nach SWP 13 Martin Prokop 48 Sekunden vor Pierre Campana sowie 1:04 Minuten vor Tabellenleader Sébastien Ogier.

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