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Rallye-WM: Jordanien

Ein neues Land für Chris Atkinson, Petter Solberg verfügt über einen kleinen Vorteil

Petter Solberg konnte im Vorjahr die Besichtigung der Jordanien-Rallye absolvieren und erhofft sich einen kleinen Vorteil. Atkinson kommt als WM-Dritter.

Das Subaru World Rally Team betritt am kommenden Wochenende wie seine Konkurrenten Neuland - erstmals seit 1976 wird ein Lauf zur Rallye-WM im arabischen Raum absolviert, Jordanien feiert ein WM-Debüt.

Subaru-Teamchef David Richards freut das ganz besonders: "Ich stehe dem Motorsport im Nahen Osten seit 1976 sehr nahe, als ich bei der Organisation der frühen Rallyes am Golf mitgewirkt habe. Danach habe ich sehr eng mit Saeed Al-Hajri zusammengearbeitet, der für Prodrive dreimal die FIA-Meisterschaft des Mittleren Ostens gewonnen hat. Ich habe in dieser Region so viele großartige Freundschaften bilden können, weshalb ich mich sehr darauf freue, sie alle in Jordanien wiederzusehen. Es war immer schon ein Traum von mir, dass die Rallye-WM in den Mittleren Osten geht - für die WRC-Teams wird das eine komplett neue Erfahrung, aber ich bin sicher, dass die Veranstalter mit der Unterstützung von Prinz Freisal einen wohl organisierten Event abhalten und wir in Arabien auf eine wundervolle Art und Weise empfangen werden."

SWRT-Einsatzleiter Paul Howarth erklärt: "Jordanien ist ein neuer Event - daher kann keiner der WRC-Piloten eine wettbewerbsmäßige Erfahrung vorweisen, was die jungen Piloten enger zusammenrücken lassen wird. Die Temperatur wird hier ein wichtiger Faktor sein - es dürfte wohl die heißeste Rallye der Saison werden. Daher wird jeder ein Auge auf die Kühlung und die Bremstemperatur werfen. Die Strecken werden auf ihrem losen Untergrund sehr viel Grip erlauben. Obwohl es eine neue Rallye ist, haben wir sehr viel Vorbereitungsarbeit geleistet: Vor zwei Jahren haben wir die Natur der Prüfungen studiert - dieses Wissen werden wir für die Erstellung eines Grund-Setups nützen." Subaru wird wieder mit zwei Subaru Impreza WRC 2007 antreten - mit den Fahrerduos Petter Solberg und Phil Mills sowie Chris Atkinson und Stephane Prevot.

Einen kleinen Wissensvorsprung kann Petter Solberg vorweisen: "Ich habe bei der vorjährigen, nicht zur WM zählenden Jordanien-Rallye die Besichtigung absolviert und war sehr froh, dass ich die Chance erhalten habe, die Straßen zu begutachten. Es wird dennoch für alle Konkurrenten eine neue Rallye sein, doch wir wollen den Schrieb vom Vorjahr so gut wie möglich einsetzen, um für die Rallye in bester Verfassung zu sein. Ich möchte 110 Prozent geben und der Schrieb vom Vorjahr gibt uns einen kleinen Vorteil."

Chris Atkinson, der nach seinen drei Podestplätzen bei den bislang vier WM-Rallyes in der Fahrer-WM den tollen dritten Platz belegt, betritt in Jordanien komplettes Neuland: "Ich war noch nie in Jordanien und weiß daher auch nicht wirklich, was uns dort erwarten wird. Aber ein neues Land zu betreten ist immer sehr interessant und ich freue mich schon sehr auf diese Rallye."

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