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Vom Mechaniker zum WRC-Piloten

Dani Sordo Schnellster beim Shakedown vor Mikko Hirvonen und Gigi Galli (beide Ford), Barry Clark ersetzt Luis Perez Companc im Team von Munchis Ford.

Die Rallye-Weltmeisterschaft feiert ihre Premiere in Jordanien, bei Temperaturen von über 40 Grad ging am Donnerstag der Shakedown über die Bühne. Die Zeitabstände an der Spitze betrugen nur wenige Zehntel-Sekunden, am Ende hatte Dani Sordo im Citroen die Nase knapp vorne. Dahinter folgten mit Hirvonen, Galli und Latvala drei Ford-Piloten, auf den Rängen fünf und sechs die zwei Subarus von Solberg und Atkinson, Weltmeister Loeb nur auf P7.

Noch vor dem Shakedown gab es Aufregung im Munchis-Ford-Team, Luis Perez Companc musste Jordanien in Richtung Argentinien verlassen, als Boss eines großen Lebensmittelkonzernes ist er von den Unruhen zwischen Bauern und Industrie in seiner Heimat unmittelbar betroffen. Da man laut Reglement aber als M2-Team mindestens 10 Läufe absolvieren muss, wurde kurzfristig nach Ersatz gesucht.

Und der wurde mit Barry Clark - Sieger der internationalen Ford Fiesta Sporting Trophy - auch gefunden. Eigentlich hätte Clark als Mechaniker am zweiten Auto des Munchis-Teams arbeiten sollen, nun pilotiert er den Einser-Boliden selber.

Wirklich Erfahrung mit dem Ford Focus WRC hat der Brite allerdings nicht, einmal war er bis dato damit unterwegs, das allerdings nur zur Promotion-Zwecken. Doch damit nicht genug: "Ich bin keine Besichtigung gefahren, Jose Dias liest den Schrieb erstmals auf Englisch, zudem haben wir den Schrieb nicht selbst erstellt, es wird also hart..."

Ziel ist das Ziel, alles andere soll nicht mehr als eine High-Speed-Besichtigung werden, auch um das Auto kennen zu lernen. Denn Barry Clark wird heuer noch drei weitere Rallyes - Türkei, Korsika und Großbritannien - fahren.

Die Jordanien-Rallye startet am Freitag um 07:19 Uhr unserer Zeit, Motorline.cc hält Sie wie gewohnt auf dem Laufenden!

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