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Vierkampf um die Spitze

Sordo gewinnt die 1. Etappe knapp vor Loeb, die beiden Ford von Latvala und Hirvonen in Schlagdistanz, Andy Wimmer derzeit an guter 31. Position.

Ein anstrengender erster Tag liegt hinter den Piloten, die WM-Premiere in Jordanien war für viele wohl härter als erwartet. Nicht nur die Hitze - schon außerhalb des Autos hat es um die 40 Grad - sondern auch die schwierigen Grip-Bedingungen fordern den Teams alles ab.

Und allem Anschein nach hatten jene Piloten - wie z.B. Sordo und Solberg - einen Vorteil, die bereits im Vorjahr die Strecken besichtigt haben. Citroens Nummer zwei Dani Sordo machte zu Beginn die Pace, wurde am Ende der ersten Etappe aber noch fast von seinem Teamkollegen Sebastien Loeb eingeholgt: "Ich hatte auf der letzten Prüfung Probleme mit den Reifen. Morgen wird es schwer, denn als erster auf die Strecke zu gehen ist ein zusätzliches Handicap, wir werden sehen."

Loeb ging als WM-Leader heute als erster auf die Prüfungen, nachdem zu Mittag das Setup geändert wurde, lief es besser als noch in der Früh. Jari-Matti Latvala beendet die 1. Etappe als Dritter, sein Rückstand fällt mit nur 8,5 Sekunden knapp aus: "Im Großen und Ganzen ist es gut gelaufen, der Reifenverschleiß ist aber vor allem auf der Hinterachse sehr groß, das müssen wir uns genau ansehen."

Teamkollege Mikko Hirvonen schnappte sich auf der 8. SP die Bestzeit im Gesamtklasement ist er als Vierter mit einem Rückstand von 13,4 Sekunden durchaus in Schlagdistanz: "Ich hatte gleich am Vormittag ein Aha-Erlebnis, die Rallye wäre nach dem Abflug für uns beinahe aus gewesen. Nun ist das Ziel zu punkten und über die Distanz zu kommen."

Dieses Vorhaben ist für Petter Solberg im Subaru einmal mehr vereitelt worden, nachdem ein Stoßdämpfer des Subaru auf SP6 schlapp gemacht hat, musste er die 1. Etappe unfreiwillig beenden. Auch nicht mehr mit von der Partie Gigi Galli im Stobart Ford und Per-Gunnar Andersson im Suzuki WRC. Alle drei hoffen nun auf einen Restart am Samstag.

Doch zurück zu den in der Wertung verbliebenen Teams. Hinter dem Citroen-Ford-Doppel belegt Chris Atkinson Rang fünf, sein Rückstand mit über einer Minute aber bereits beträchtlich. Wacker schlägt sich weiter Urmo Aava im Citroen, Platz sechs für den Esten. Dahinter mit Mathew Wilson und Henning Solberg zwei weitere Stobart-Ford-Piloten, Conrad Rautenbach und Federico Villagra komplettieren die Top-Ten.

Und wie geht es Andy Wimmer? Der Oberösterreicher begann den Tag mit einer 42. Gesamtzeit, zur Mittagspause lag Wimmer bereits auf dem 35. Gesamtrang. Die Kurve zeigte auch am Nachmittag weiter nach oben, auf SP 7 fuhr der Sierninger die durchaus beachtliche 29. Gesamtzeit und ist damit im Etappen-Ziel auf dem tadellosen 31. Rang zu finden.

Am Samstag warten weitere acht Prüfungen auf die Piloten, der Startschuss fällt 07:19 MESZ.

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