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Rallye-WM: Jordanien

Suzuki mit der Performance des SX4 zufrieden

Zwar kamen weder Gardemeister noch Andersson ins Ziel - doch die guten Zeiten von Andersson ("Rückstand unter einer Sekunde pro Kilometer") haben das Team ermutigt.

Das Suzuki-Werksteam war in Jordanien nicht gerade mit Glück gesegnet: Toni Gardemeister musste am ersten Tag aufgeben, als ein Stein die Ölwanne traf und diese beschädigte. Per Gunnar Andersson flog am ersten Tag von der Strecke, konnte danach unter "Superally" weiterfahren und am zweiten Tag mit Top 10-Zeiten aufhorchen lassen - doch am Sonntagmorgen wurde Andersson erneut Opfer der schwierigen, rutschigen Streckenverhältnisse.

Toni Gardemeister erklärte: "Natürlich bin ich enttäuscht, dass wir die Rallye nicht beenden konnten - denn ich hatte das Gefühl, dass wir hier mit dem Suzuki SX4 WRC gute Platzierungen erreichen können. Ich wusste, dass es eine hohe Ausfallsrate geben wird - ich bin traurig, dass wir unter den Opfern sind. Immerhin konnte P. G. am zweiten Tag anzeigen, wozu der SX4 in der Lage ist."

Andersson gab zu Protokoll: "Ich weiß nicht, was genau auf SP 19 vorgefallen ist und wie es passieren konnte, dass ich neben der Straße gelandet bin. Es war sehr rutschig, viel loser Schotter - doch es lief gut für uns, ich hatte kein Problem damit. Ich habe mich ein bisschen gedreht und bin mit der Nase innen in einer Haarnadel steckengeblieben. Die hinteren Reifen waren noch auf der Straße. Ich habe sofort den Rückwärtsgang eingelegt, bin aber nicht rausgekommen. Wir sind dann sofort aus dem Auto gesprungen und haben nach Zuschauern gesucht, die uns helfen konnten. Es waren aber nur zwei Leute da. Wir konnten das Auto nicht herausheben. In der Prüfung davor war ich Viertschnellster, das hat mir viel Spaß gemacht."

Suzuki-Teammanager Paul Wilding erklärte: "Unser Ziel war es, das Auto ins Ziel zu bringen - am Sonntagmorgen sah alles gut aus, inklusive der viertschnellsten Zeit von P. G. auf SP 18. Die Umstände, wie er dann von der Strecke flog, waren ziemlich seltsam. Ich denke nicht, dass er zu viel gepuscht oder zu viel riskiert hat."

Wilding fügte hinzu: "Wir können dennoch sehr viel Positives aus dieser Rallye mitnehmen und sind sehr zuversichtlich gestimmt. Der Rückstand von P. G. betrug am zweiten Tag weniger als eine Sekunde pro Kilometer - dies hat gezeigt, wozu der SX4 bereits in der Lage ist. Ich denke, das Team konnte den Speed und das Potential des SX4 WRC demonstrieren."

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