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Rallye-WM: Spanien

Loeb führt

Sébastien Loeb erfüllt die Erwartungen und führt 7,5 Sekunden vor Sordo sowie 23,6 Sekunden vor Duval. Mikko Hirvonen knapp dahinter auf Platz 4.

Michael Noir Trawniczek

Sébastien Loeb wurde auf den ersten drei Prüfungen der Spanien-Rallye seiner Favoritenrolle gerecht und zog sämtliche Bestzeiten an Land – der Citroen-Werkspilot führt nun 7,5 Sekunden vor seinem Teamkollegen Dani Sordo sowie 23,6 Sekunden vor Francois Duval, der in Spanien und Frankreich mit Jari Matti Latvala tauscht und einen Werksboliden von Ford pilotiert.

Sébastien Loeb war dennoch nicht ganz zufrieden: „Wir hatten wenig Grip – vielleicht wären die weichen Reifen besser gewesen. Aber wir müssen auf dieser langen Schleife, bestehend aus drei Prüfungen, bei jenen Reifen bleiben, die wir gewählt haben.“ Dani Sordo, der in Spanien sein Heimspiel gibt, kann mit Platz zwei und seinen 7,5 Sekunden Rückstand auf „Asphalt-Kaiser“ Loeb durchaus zufrieden sein.

Auf Rang drei liegt wie erwähnt Ford’s Ausnahmewerkspilot Francois Duval – doch nur 2,2 Sekunden hinter dem Belgier liegt Ford’s Nr. 1-Pilot Mikko Hirvonen, der den Vormittag mit gemischten Gefühlen erlebte. Nach SP 1 landete er bereits hinter Duval und geißelte sich wieder einmal selbst: „Ich bin furchtbar schlecht gefahren.“ Auf SP 2 lief es offensichtlich besser, da sich der 27-jährige Finne zwischenzeitlich auf Platz drei vorarbeiten konnte.

Fast alle Piloten setzten auf die harte Reifenmischung. Die Loeb’sche Vermutung, wonach möglicherweise die weiche Mischung besser gewesen wäre, konnten die Werkspiloten von Subaru nicht bestätigen. Sie haben sich für die weichen Pneus entschieden und litten darunter fürchterlich: Kein Grip. So liegt Petter Solberg nach drei Prüfungen als Fünfter bereits nahezu eine Minute zurück. Chris Atkinson und dem in Spanien und Frankreich zum Einsatz kommenden dritten Werkspiloten Brice Tirabassi erging es noch schlechter: Der Australier liegt als Neunter bereits 1,5 Minuten zurück, der Franzose belegt mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand Platz 13.

Auf Platz sechs liegt der Este Urmo Aava in seinem privaten Citroen C4. Dahinter der Ramsport Ford-Pilot Andreas Mikkelsen und Stobart-“Heimkehrer“ Jari Matti Latvala. Ab 13.38 Uhr werden die drei Prüfungen vom Vormittag ein weiteres Mal befahren.

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