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Peugeot bringt Werksauto mit Sarrazin

Peugeot Sport zeigt wieder die offizielle Werks-Flagge im Rallyesport: Stephane Sarrazin fährt bei der nächsten "Monte" einen 207 S2000.

24 Jahre nach dem letzten Sieg von Peugeot bei der Rallye Monte Carlo muss wieder ein Erfolg her. Deshalb engagiert sich das Werksteam höchstselbst bei der "Monte" 2009.

Der französische Allrounder Stephane Sarrazin kehrt damit wieder einmal auf höchstem Niveau in den Rallyesport zurück. Derzeit ist er bei Peugeot als Fahrer des Rennsportwagens 908 Hdi FAP engagiert, testet aber auch das erfolgreiche Super2000-Rallyeauto.

Als Vorbereitung auf die Rallye Monte Carlo geht Peugeot Sport bei den letzten Läufen der französischen Meisterschaft an den Start, dort wird Nachwuchspilot Guillaume Canivenq am Steuer sitzen.

Die doppelte Karriere des Stephane S.

Stephane Sarrazins bestes Monte-Resultat ist ein 5. Platz aus dem Jahr 2006, damals mit dem Werks-Subaru Impreza. In der Rallye-WM kam er über zwei 4. Plätze (Catalunya 2004, Korsika 2005) nicht hinaus.

Echte Alleskönner sind selten, und Sarrazin darf zu dieser Kategorie gerechnet werden. Der heute 33jährige es immerhin zum Test- bzw. Ersatzfahrer beim F1-Team des Alain Prost und bei Toyota. Einen Grand Prix durfte er starten, und zwar 1999 für Minardi in Brasilien; es gab einen Ausfall.

Ab 2004 dann der Sprung auf die andere Seite des Renn-Universums: mit einem Impreza sicherte sich Sarrazin den Titel des französischen Rallyemeisters. Das Subaru-Werksteam Prodrive entwickelt nicht nur für die Japaner, sondern auch für Aston Martin - da kam das Multitalent gerade recht.

Als Werksfahrer für die Briten stand Sarrazin in Le Mans als Dritter auf dem Podium und erreichte diverse Siege bei Langstreckenrennen.

Mit dem Einstieg bei Peugeot setzt er diese interessante doppelgleisige Karriere fort: gemeinsam mit Pedro Lamy krönte er sich zum Champion der Le Mans Series 2007.

Heuer war er Teamkollege von Alexander Wurz in Le Mans, das Rennen verlief für das Team Nr. 7 leider mühsam. Immerhin notierte man als Achtungserfolg die Pole Position.

Sein letztes wettbewerbsmäßiges Antreten bei einer Rallye war voriges Jahr der IRC-Lauf auf Madeira, dort war er Zweiter.

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