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Das Austro-Trio ist nicht mehr im Rennen

Auf SP 2 kam es noch schlimmer: H. Solberg und Ilka Minor nach Crash mit defektem Kühler out. Auch Aigner nicht mehr im Ziel. Klare Führung für Hänninen.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Daniel Fessl/www.motorline.cc, Photo4

Schwärzer als schwarz hat die Rallye Monte Carlo für die drei österreichischen PilotInnen begonnen: Ilka Minor und ihr „Chauffeur“ Henning Solberg mussten schon auf SP 1 einen Reifenschaden hinnehmen.

Doch auf der rund 41 Kilometer langen SP 2 kam es noch schlimmer: Bei einem Unfall wurde der Kühler des Ford Fiesta S2000 beschädigt, womit für den Norweger und seine österreichische Co-Pilotin die Rallye zu Ende ist.

Denn im Telefonat mit motorline.cc erklärte Ilka Minor: "Die Rallye ist für uns komplett zu Ende. Die IRC hat offenbar für heuer die Superally-Regelung gestrichen." Immerhin sind sowohl Henning Solberg als auch Ilka Minor wohlauf - doch die Enttäuschung über den frühen Ausfall ist groß...

Auch Aigner out

Auch das Mitsubishi Lancer Evo X-Duo Andi Aigner und Daniela Ertl hatte bereits auf der ersten Prüfung einen Reifenschaden zu beklagen. Im Ziel der SP 2 wurde das Dytko-Duo leider nicht mehr gesichtet - Aigner musste den Evo X mit Turboschaden abstellen.

Mit einer klaren Bestzeit (15 Sekunden Vorsprung auf den Rest der Welt) konnte der regierende IRC-Champion Juho Hänninen im werksseitig eingesetzten Skoda Fabia S2000 Evo2 die Führung übernehmen. Der Stargast der vorjährigen Racingshow kann bereits auf einen Polster von rund 35 Sekunden Gesamtvorsprung zurückgreifen…

Ex-Weltmeister Petter Solberg ließ mit einer zweitschnellsten SP-Zeit aufhorchen und scheint sich bereits gut an den Peugeot 207 S2000 gewöhnt zu haben. „Der Wagen ist ein bisschen weicher – aber es macht großen Spaß, damit zu fahren“, gab der Norweger zu Protokoll.

Solberg rückt damit vor auf Rang vier, hinter Peugeot-Markenkollege Stephane Sarrazin und Skoda Belgien-Pilot Freddy Loix.

Ausgeschieden ist auch der schnelle Belgier Thierry Neuville im Peugeot. Jaroslav Orsak, der bei der Jänner-Rallye Platz drei belegen konnte, liegt mit mehr als zehn Minuten Rückstand auf Platz 48 – auch seine Rallye Monte Carlo scheint also bislang alles andere als problemlos verlaufen zu sein…

Am Nachmittag wird eine rund 25 Kilometer lange Sonderprüfungen zweimal befahren.


Nach SP 2

 1.  Juho Hänninen       Skoda        46:15.5
 2.  Stephane Sarrazin   Peugeot       + 35.6
 3.  Freddy Loix         Skoda         + 41.7
 4.  Petter Solberg      Peugeot       + 44.6
 5.  Guy Wilks           Peugeot       + 51.5
 6.  Bryan Bouffier      Peugeot       + 52.3
 7.  Jan Kopecky         Skoda       + 1:04.6
 8.  Francois Delecour   Peugeot     + 1:09.9
out  H.Solberg/I.Minor   Ford          Kühler
out  A.Aigner/D.Ertl     Mitsubishi  Getriebe

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