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Rallye-WM: Frankreich

„Petter ist schwer enttäuscht“

Während Petter Solberg den Ausschluss wegen vier Kilogramm Untergewichts enttäuscht hinnahm, zeigt sich der Kundenteam-Manager überrascht.

Citroen-Privatier Petter Solberg kam bei der Rallye Frankreich am vergangenen Sonntag hinter Sieger Sebastien Ogier und dem Zweitplatzierten, MINI-Pilot Dani Sordo, als Dritter ins Ziel.

Für den Norweger war es die dritte Podiumsplatzierung der laufenden WRC-Saison. Doch der Ex-Weltmeister freute sich zu früh: Wenige Stunden nach der abschließenden Power Stage verlor er seinen dritten Platz, da der Citroen DS3 WRC vier Kilogramm zu leicht war.

"Petter ist schwer enttäuscht, denn er fuhr brillant. Auch für unser Team war die Nachricht eine große Enttäuschung", sagt Benoit Nogier, als Chef von Citroen Racing Technologies verantwortlich für die Kundenteams des französischen Herstellers mit dem doppelten Dreizack.

Gleichzeitig gibt sich Nogier gegenüber der offiziellen WRC-Website überrascht, da "wir dachten, dass das Gewicht unseres Fahrzeugs den Regeln entspricht. Offenbar war unser Toleranzbereich nicht ausreichend, obwohl wir diesen im Vergleich zu den bisherigen Rallyes in dieser Saison nicht verändert haben."

Bei noch zwei ausstehenden Rallyes in Spanien und Großbritannien liegt Solberg nach der Ergebniskorrektur nun 21 Punkte hinter Ford-Werksfahrer Jari-Matti Latvala auf Platz fünf der Fahrerwertung.

In der Teamwertung beträgt der Rückstand seines Teams auf die drittplatzierte Stobart-Truppe nun gar deren 35 Punkte.

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