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WRC: Deutschland-Rallye

Vorzeitige Abreise vom WM-Lauf

Für Michael Kogler und Leopold Welsersheimb war der WM-Auftritt in Deutschland früh zu Ende. Ein technischer Defekt stoppte sie auf der zweiten Prüfung.

Foto: Kogler

Ein Donnerstag voller Höhen und Tiefen. Der zeremonielle Start der Deutschland-Rallye auf dem Kölner Domplatz, von dem sich Michael Kogler beeindruckt zeigte: „Eine traumhafte Kulisse!“

Und ein guter Start in die Rallye, als das Prefa Rallye Team Austria-Duo Michael Kogler und Leopold Welsersheimb im Renault Clio R3 auf der 23,54 Kilometer langen SP 1 „Blankenheim“ die 34. Gesamtzeit markieren konnte. In der Klasse 5 war das Platz 6 von zwölf. Die anderen Privatiers konnte Kogler damit hinter sich lassen. Der Melker erzählt: „Wir sind eine saubere Klinge gefahren – nicht zu schnell, aber eben flott. Die Kommunikation mit Poldi war ausgezeichnet.“

Doch auf der 14,1 Kilometer langen SP 2 „Sauertal“ kam vier Kilometer vor dem Ziel das Ende: „Der Motor ging plötzlich aus, wir konnten nur mehr zur Seite rollen und auf das Team warten.“

Im Servicepark folgte die Untersuchung des Aggregats: Das Nockenwellenrad ist gebrochen, an eine Fortsetzung der Rallye war nicht zu denken. Michael Kogler trägt es mit Fassung: „So etwas kann im Motorsport passieren – es ist niemand an diesem Ausfall Schuld und es ist unser erster technischer Ausfall, seit wir mit dem Clio fahren.“

Gute Nachrichten gab es am Montag: Der Motor konnte repariert werden, Michael Kogler startet schon am kommenden Wochenende bei der Niederbayern-Rallye. Mit Startnummer zehn und Tobias Unterweger auf dem „heißen Sitz“.

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