RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Spanien-Rallye

Ogier und VW demoralisieren die Konkurrenz

Ogier siegt nach grandioser Aufholjagd, Sordo fliegt ab, Latvala wird Zweiter. Novikov/Minor landen auf Platz fünf. Kubica Weltmeister der WRC-2.

Michael Noir Trawniczek

Ein dramatischer Sonntagnachmittag auf den Schotterprüfungen rund um Salou. Der große Held der RACC Spanien-Rallye heißt Sebastien Ogier – der neue Weltmeister setzte seine atemberaubende Aufholjagd auch am Nachmittag fort und markierte eine Bestzeit nach der anderen.

Auf SP 13 konnte Ogier gleich einmal Lokalmatador Dani Sordo abfangen und mit 11.7 Sekunden Rückstand auf den führenden VW-Teamkollegen Jari-Matti Latvala Platz zwei einnehmen.

Auf SP 14 wurde es ganz besonders dramatisch. Denn Sordo attackierte voll, flog jedoch von der Strecke, sodass der Citroen-Pilot mit gebrochener Radaufhängung aufgeben musste.

Latvala hingegen kam mit einem angeschlagenen Polo ins Ziel, unter der Motorhaube waren Flammen zu sehen, sodass der Finne gleich einmal weiterfuhr. Schon zu diesem Zeitpunkt war er seine Führung los und lag bereits 1,5 Sekunden hinter Ogier zurück.

Auch auf der letzten Prüfung markierte Ogier eine überlegene Bestzeit, sodass er am Ende einen grandiosen Sieg feiern konnte – Latvala schleppte den Polo ins Ziel und konnte mit rund einer halben Minute Rückstand noch Platz zwei retten. Volkswagen konnte mit diesem Doppelsieg die Weltmeisterschaft der Konstrukteure gewinnen, Ogier stand ohnehin schon fest als Weltmeister.

Mikko Hirvonen konnte sich vor M-Sport-Pilot Thierry Neuville halten und wurde so mit einem Rückstand von etwas mehr als einer Minute Dritter. Neuville belegte rund 20 Sekunden hinter dem Citroen-Piloten Rang vier.

Auf dem fünften Platz landeten Evgeny Novikov und Ilka Minor als zweitbestes M-Sport-Team, direkt hinter dem russisch-österreichischen Duo belegte Teamkollege Mads Östberg Rang sechs. Auf den Plätzen sieben bis zehn landeten Martin Prokop, WRC-Debütant Hayden Paddon, Robert Kubica und Abdulaziz Al-Kuwari im Ford Fiesta RS WRC.

Robert Kubica feierte nicht nur einen überlegenen Sieg in der WRC-2, bei dem er dem zweitplatzierten Yazeed Al-Rajhi satte fünf Minuten abknöpfen konnte – der Citroen DS3 RRC-Pilot kürte sich damit auch zum neuen Weltmeister der WRC-2. Man darf gespannt sein auf sein Debüt im DS3 WRC ei der Rallye Wales GB.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Spanien-Rallye

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

Rosenberger mit Sensations-Premiere

Stohl: „Können stolz sein auf dieses Auto“

Kris Rosenberger überrascht mit sensationeller Lancia Rally 2-Österreich-Premiere. Drahtzieher war Manfred Stohl - wir haben mit dem STARD-Chef gesprochen.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.