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WRC: Spanien-Rallye

Ogier mit drei Bestzeiten

Sebastien Ogier markierte am Freitagabend sämtliche Bestzeiten, Lokalmatador Sordo ließ sich hinter Latvala zurückfallen. Novikov/Minor auf P7.

Michael Noir Trawniczek

Drei Asphalt-Sonderprüfungen wurden am Freitagabend bei Dunkelheit in Angriff genommen – während der ersten Prüfung kam etwas Regen auf, der sich jedoch bald wieder verflüchtigte.

Alle drei Bestzeiten markierte der neue Weltmeister Sebastien Ogier, der Volkswagen-Pilot erklärte zufrieden: „Es ist okay, das Auto läuft gut, die Reifen halten.“ Mit einem Rückstand von 8,8 Sekunden belegt Teamkollege Jari-Matti Latvala Platz zwei – allerdings nur deshalb, weil Lokalmatador Dani Sordo im Citroen, der auf SP 1 und SP 2 jeweils die zweitschnellste Zeit fuhr, auf SP 3 etwas Tempo herausnahm.

Die Begründung des Spaniers: „Ich möchte am Samstag hinter Jari-Matti starten.“ Der Hintergrund: Es ist sehr wahrscheinlich, dass am Samstag taktiert wird, weil am Sonntag auf Schotter gefahren wird und niemand den „Straßenfeger“ spielen möchte. So kann sich Sordo an den Splitzeiten von Ogier und Latvala orientieren und am Ende im richtigen Maße abbremsen…

Wenig sportlich ist auch, was Latvala nach SP 1 zu berichten hatte: „Leute aus dem Publikum haben Steine auf uns geworfen - sie sollten bedenken, dass es Menschen sind, die in diesen Autos sitzen.“

Mit einem Rückstand von 19,1 Sekunden belegt der von M-Sport und Hyundai umworbene Thierry Neuville als bester M-Sport-Pilot Platz vier – der Belgier zeigte sich jedoch alles andere als zufrieden: „Es läuft nicht richtig. Manchmal haben wir ein Untersteuern, es ist schwierig für uns, wir kennen die Strecken nicht so gut und wir tun uns in der Dunkelheit schwer. So gesehen können wir mit Platz vier zufrieden sein.“

Auf Platz fünf rangiert der zweite Citroen-Pilot Mikko Hirvonen, der einen Rückstand von 27,3 Sekunden aufweist. Nur fünf Zehntelsekunden dahinter belegt Andreas Mikkelsen im dritten VW Polo R WRC Platz sechs.

Nur wenige Zehntel dahinter belegen Evgeny Novikov und Ilka Minor Gesamtrang sieben. „Ich habe mein Bestes geben, es ist okay“, erklärte der Russe, der auf SP 3 die viertschnellste Zeit markieren konnte.

Mehr als eine halbe Minute hinter dem russisch-österreichischen Duo belegt Teamkollege Mads Östberg Rang acht. Der Norweger beklagte nach SP 2, dass er „keinen Rhythmus finden“ und seinen Pacenotes „nicht trauen“ könne, erst nach SP 3 zeigte er sich halbwegs zufrieden.

Nur 1,3 Sekunden hinter Östberg rangiert Hayden Paddon bei seiner ersten Rallye in einem Ford Fiesta RS WRC auf Rang neun, er bilanzierte: „Es hat Spaß gemacht, auch wenn wir nicht das Bestmögliche herausholen konnten, da wir sehr viel Untersteuern hatten.“ Vier Sekunden dahinter belegt der Tscheche Martin Prokop Platz zehn.

Als Gesamt-Elfter führt Robert Kubica in der WRC-2. Der Citroen DS3 RRC-Pilot hat bereits 51,7 Sekunden Vorsprung auf Elfyn Evans im Ford Fiesta R5 herausgefahren. Kubica erklärte: „Es war okay – in einer Kurve hatten wir sehr viel Untersteuern, da waren wir am Limit. Zudem habe ich leichte Probleme mit der Handbremse.“ Evans reklamierte Fehlzündungen auf den Prüfungen SP 1 und SP 2. Platz drei der WRC-2 belegt der Deutsche Sepp Wiegand im Skoda Fabia S2000. In der WRC-3 führt Lokalmatador Ojeda Garcia im Citroen FD3 R3T.

Am Samstag stehen am Vormittag und am Nachmittag je drei Sonderprüfungen auf dem Programm.

Nach SP 6 Nach SP 6 Shakedown Shakedown

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