RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte-Carlo

Hyundai zieht Unfallauto zurück

Hayden Paddon wird am Freitag nicht mehr ins Geschehen der Rallye Monte Carlo eingreifen: Hyundai zieht den i20 mit der Startnummer 4 nach Tragödie zurück.

Foto: RedBullContentPool

Die WRC-Saison 2017 hat am ersten Tag der Rallye Monte Carlo mit einem tragischen Auftakt begonnen. Auf der ersten Sonderprüfung verlor ein Zuschauer sein Leben, nachdem Hyundai-Pilot Hayden Paddon mit seinem i20 auf den letzten Kilometern des Teilstücks verunfallt war. Die Prüfung wurde nach der Tragödie abgebrochen, später setzte man die Rallye allerdings fort. Im WRC-Paddock herrschte große Bestürzung über den Todesfall.

Das Fahrzeug von Hayden Paddon und Beifahrer John Kennard war bei dem Unfall nicht allzu stark beschädigt worden. Der Neuseeländer hätte am heutigen Freitag unter den Rally2-Regularien wieder in den Wettbewerb einsteigen können. Doch diesen Plan lässt man nun fallen. "Als Zeichen des Respekts haben wir entschieden, die Startnummer 4 aus der Rallye an diesem Wochenende zurückzuziehen", so Hyundai-Rennleiter Michel Nandan.

Man sei bestürzt über den tödlichen Zwischenfall und sei mit den Gedanken bei den Angehörigen des Opfers, so Nandan weiter. "Ich bin unfassbar traurig", erklärt Paddon. Der Hyundai-Pilot schildert den Unfall aus seiner Sicht: "Wir sind am Ende der ersten Wertungsprüfung von einer dunklen Eisfläche überrascht worden. Das Auto brach seitlich aus, ab diesem Zeitpunkt waren wir nur noch Passagiere."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte-Carlo

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht

Wagner gewinnt Thriller-Showdown

Vor der abschließenden Powerstage fehlten Simon Wagner nur noch 1,3 Sekunden auf Michael Lengauer - der fünffache Staatsmeister konnte das Blatt tatsächlich noch wenden...

Rebenland Rallye: Vorschau Mitropa Cup

Saisoneröffnung des Mitropa Rally Cup

21 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim Saisonauftakt in der Südsteiermark um die Punkte. Die Teilnehmer aus vier Nationen fahren auf 16 Sonderprüfungen mit 166 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben