RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Schweden-Rallye

Früher Sieg dank Latvalas Beiträgen?

Schweden-Sieger Jari-Matti Latvala behauptet, er habe den Yaris WRC dank seiner VW-Erfahrung in nur zwei Wochen siegfähig gemacht.

Glaubt man Jari-Matti Latvala, hat der Finne in den wenigen Tagen vor Saisonstart jene entscheidenden Rückmeldungen geliefert, die zu Toyotas Sieg bei der Schweden-Rallye geführt haben. Es war der erste Triumph der Japaner in der Rallye-WM seit China 1999 – und das gleich bei der zweiten Veranstaltung nach der WM-Rückkehr. "Wäre ich zwei Wochen später zum Team gestoßen, hätte ich nicht gewonnen", meint der Finne, der nach dem Volkswagen-Ausstieg in der ersten Dezember-Woche bei Toyota unterkam.

Zwei Wochen danach ist die Homologation des Yaris WRC angestanden, also brachte sich der Routinier beim Team von Landsmann Tommi Mäkkinen rasch ein. "Wir mussten noch einige Homologationsdetails aussortieren, aber ich hatte nur 14 Tage Zeit, um meinen Input zu geben", erzählt er. "Ich habe also an der Getriebeübersetzung und am Setup des Differenzials gearbeitet. Das waren die Schlüsselstellen bei der Verbesserung des Autos – und wir haben es rechtzeitig geschafft."

Sein Know-how aus den Jahren im dominanten Volkswagen-Team kam da nicht gerade ungelegen, wie er zugibt: "Ich habe bei den ersten Testfahrten gespürt, dass es viel Potenzial gibt, aber das Basissetup war noch nicht dort, wo ich es gerne gehabt hätte. Auch die Einstellungen waren nicht ganz richtig. Dann habe ich versucht, meine Erfahrungen vom Polo WRC einzubringen, um das Auto weiterzuentwickeln."

Dabei war aber auch die neue Mannschaft von Toyota eine große Hilfe. "Die Jungs haben sehr rasch reagiert und exzellente Arbeit geleistet", bekennt der der 31jährige WM-Führende aus Finnland.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Schweden-Rallye

Weitere Artikel:

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.