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WRC: Schweden-Rallye

Gute Erinnerungen: Hyundai peilt Sieg an

Nach zwei Podestplätzen in den Vorjahren möchte Hyundai heuer den Sieg in Schweden holen; das Drama der Monte soll abgehakt werden.

Der Saisonauftakt der Rallye-WM 2017 in Südfrankreich ist für Hyundai überhaupt nicht nach Plan verlaufen. Zwar führte Thierry Neuville die Rallye lange an, doch nach einem Ausrutscher am Samstag beendete der Belgier die erste Veranstaltung des Jahres nur auf Platz 15 und somit klar außerhalb der Punkteränge. Lediglich die schnellste Zeit auf der Power Stage brachte ihm am Ende noch fünf Zähler.

Überschattet wurde der Saisonauftakt aber ohnedies vom Unfall seines Teamkollegen Hayden Paddon gleich zu Beginn der Rallye. Für den Neuseeländer selbst ging der Abflug zwar glimpflich aus, doch ein Zuschauer verlor dabei sein Leben. Hyundai zog das Unfallauto zurück. Somit war Dani Sordo als Vierter am Ende bester Hyundai-Pilot. Nachdem das Team in Südfrankreich das Podium also verpasst hat und weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist, hofft man nun in Schweden auf ein besseres Abschneiden.

"Die Schweden-Rallye wird für uns ein ganz anderer Test als Monte Carlo werden. Sie war für uns immer eine gute Rallye, also hoffe ich, dass wir diesen Trend bestätigen können", erklärte Teamchef Michel Nandan. Im Vorjahr landete Hayden Paddon in Schweden auf dem zweiten Rang hinter Sébastien Ogier, nachdem sich 2015 Thierry Neuville nur dem Weltmeister geschlagen geben musste.

"In den vergangenen Jahren hatten wir hier einige gute Ergebnisse. Darauf wollen wir aufbauen und noch erfolgreicher sein", erklärte der Belgier, der nach der Enttäuschung der Rallye Monte-Carlo wieder angreifen will. "Im vergangenen Jahr wurden wir in Schweden Zweiter, und wir hoffen, dass wir dieses Mal noch besser abschneiden", gab sich auch Paddon optimistisch.

"Wir hatten ein gutes Ergebnis in Monte Carlo. Da wollen wir ansetzen und unser Bestes geben, um in Schweden ein gutes Resultat zu holen", ergänzte Sordo. Nandan lobte derweil die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des überarbeiteten i20 WRC und erinnerte an den starken Auftritt von Neuville in Südfrankreich, bei dem letztlich nur das Ergebnis nicht gepasst habe – in Schweden soll sich das ändern.

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