RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte-Carlo

Sébastien Ogier dämpft die Erwartungen

Nach ersten Testfahrten im Citroën C3 WRC erkennt Sébastien Ogier noch Verbesserungsbedarf; beim Auftakt noch nicht bei 100 Prozent?

Nach seinem Wechsel von M-Sport zu Citroën ist Rallyeweltmeister Sébastien Ogier mit seinem neuen Auto noch nicht hundertprozentig zufrieden. Nach Testfahrten auf Schotter in Portugal und zuletzt auf Asphalt in Südfrankreich sieht Ogier beim C3 WRC noch einigen Raum für Verbesserung. "Es liegt definitiv noch Arbeit vor uns", wurde der Franzose von der Website der Rallye-WM zitiert. "Ich denke, es ist normal, dass man beim Autowechsel Unterschiede sieht – man sieht positive und auch einige negative."

Ogier bezog sich dabei sowohl auf die Anpassung des C3 WRC an seinen Fahrstil als auch auf generelle Verbesserungen am Auto. Grundsätzlich habe der C3 WRC im heurigen Jahr gezeigt, dass er unter bestimmten Bedingungen ein sehr schnelles Auto ist, doch nun geht es darum, sein Arbeitsfenster zu vergrößern. "Das Auto muss in der Lage sein, bei weit unterschiedlicheren Bedingungen schnell zu sein. Das ist es, was wir verbessern müssen", forderte Ogier.

Vor dem Saisonstart, der Rallye Monte-Carlo Ende Jänner, dämpft der sechsfache Weltmeister die Erwartungen, denn im Vergleich zu Rivalen wie Thierry Neuville (Hyundai) oder Ott Tänak (Toyota) sieht er sich im Nachteil: "Ich bin derjenige, der das Team gewechselt hat. Die anderen bleiben, wo sie sind. Das gibt ihnen die Möglichkeit, perfekt auf den Start in die nächste Saison vorbereitet zu sein."

Zu Saisonbeginn rechnet Ogier noch mit Rückstand: "Ich werde wahrscheinlich nicht bei 100 Prozent oder ganz zufrieden mit meinem neuen Auto sein. Natürlich erwarte ich, dass es eine Herausforderung wird, aber das ist auch eine Motivation für mich."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte-Carlo

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

ET König Judenburg Rallye: Vorschau ARC

Hartes Duell um die ARC-Spitze!

Mit Hans Georg Lindner kommt ein „Historischer“ als ARC-Tabellenleader nach Judenburg - doch Gerolf Schuller liegt nur knapp dahinter. In der ART1 gibt Raimund Baumschlager ein Comeback - als Tabellenleader startet Gastgeber Peter Hopf.

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

Mitropa Rally Cup: Rally Velenje

Start-Ziel-Sieg für Kößler/Hofmann

Manuel Kößler/Benedikt Hofmann gewinnen in ihrem Hyundai i20 R5 die Mitropa Rally Cup (MRC) Wertung bei der 41. TIKI Rally Velenje. Die Italiener Alessandro Pulz/Stefano Ierman stehen im Ford Sierra RS Cosworth ganz oben auf dem Podium in der Wertung für historische Fahrzeuge.