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Rallye-WM: News

WM-Rückkehr nach Japan wird konkreter

Mit Besuchen in Japan bereitet eine Delegation des Weltverbands FIA das Comeback des Landes in den WM-Kalender des Jahres 2020 vor.

Die Wiederaufnahme der Japan-Rallye in den Rallye-WM-Kalender 2020 nimmt weiter Fahrt auf. Zuletzt bereiste eine hochrangige Delegation des Automobilweltverbands FIA und der WRC Promoter GmbH den ostasiatische Inselstaat, um sich über den Stand der Vorbereitungen zu informieren. FIA-Rallyedirektor Yves Matton war schon zu Beginn der Vorwoche in Japan und sagte vor der Abreise: "Wir folgen bei den Vorbereitungen den normalen Abläufen. Bei diesem Besuch werden wir einige interessante Dinge zu sehen bekommen."

Nach Matton machte sich auch Michèle Mouton, die Sicherheitsdelegierte der Rallye-WM, auf den Weg nach Japan. Sie fuhr bei ihrem Besuch u.a. jene Sonderprüfungen ab, die für eine Rückkehr des WM-Laufs im Jahr 2020 in Frage kommen. Gemeinsam mit Oliver Ciesla, Geschäftsführer der WRC Promoter GmbH, war Mouton am Wochenende auch in Tokio zu Gast, wo bei einem Festival für Motorsportfans Details zum Anwärterevent bekanntgegeben wurden: Als Generalprobe für den WM-Lauf wird die im November stattfindende Central Aichi Rally dienen.

Deren Servicezone wird sich, wie beim geplanten WM-Lauf, im Morikoro-Park im Osten der Stadt Nagoya befinden – und auch die sieben Sonderprüfungen auf Asphalt sind repräsentativ. Bei der Kandidatenrallye geht es nicht nur darum, die organisatorischen Abläufe einzuüben, vielmehr können sich FIA und Teams selbst ein Bild von den Verhältnissen vor Ort machen. Daher wurde der Termin bewusst eine Woche vor dem WM-Saisonfinale 2019 in Australien angesetzt, um für FIA- und Teamvertreter den Reiseaufwand zu reduzieren.

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