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Rallye-WM: News

So anspruchsvoll wird das Türkei-Comeback

Beim Kandidaten-Event in der Türkei wurde nicht nur die FIA, sondern auch die WRC-Teams von einer Rückkehr der Rallye-WM überzeugt.

Nach siebenjährige Pause wird die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in der nächsten Saison wieder einen Lauf in der Türkei austragen - und die Vorfreude bei den Teams ist bereits groß. "Ich bin die Straßen mehrmals abgefahren und würde sagen, dass sie eine Mischung aus Sardinien, Mexiko, Portugal und Zypern sind", sagt M-Sport-Teammanager Rich Millener, der am vergangenen Wochenende zusammen mit Vertretern des Automobil-Weltverbands FIA eine sogenannte Kandidaten-Rallye in der Türkei besuchte.

Bei der nationalen Rallye rund um den Küstenort Marmaris mussten die Organisatoren nachweisen, dass sie den Anforderungen an eine WRC-Rallye gerecht werden. Das sei ihnen laut Millener überzeugend gelungen. "Der nationale Verband hat hart daran gearbeitet. Serkan (Yazici, Präsident des Organisators TOSFED; Anm. d. Red.) war selbst Fahrer und weiß daher, was wir erwarten", lobt der M-Sport-Mann.

Millener zufolge wird die Teilnehmer Mitte September 2018 eine anspruchsvolle Schotterrallye an der Mittelmeerküste erwarten. "Das wird eine Herausforderung für Autos und Crews. Es wird nicht so langsam und holprig wie bei der Akropolis oder auf Zypern sein, aber die Stecken sind sehr interessant."

Auch die türkische Politik stehe hinter dem Comeback der WRC. "Der Sportminister hat der Veranstaltung beigewohnt, was eine beeindruckende Leistung der Organisatoren war. Ich habe mich dort nicht anders gefühlt als in Spanien oder sonst irgendwo", schätzt Millener auch die politische Lage als unbedenklich ein. "Sportlich war alles in Ordnung und gut organisiert, und das wollte ich sehen. Enttäuschend war lediglich die Anzahl der Zuschauer, es waren kaum Leute bei den Sonderprüfungen."

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