RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-Challenge: TRT Mühlviertel-Rallye

Fortsetzung des Aufwärtstrends?

Markus Benes und Norbert Wannenmacher treten in Perg mit neuer Fahrwerksabstimmung an, die Vorzeichen stehen gut für das Mazda-Team.

In den letzten beiden Jahren waren die Rallyes von Markus Benes von sehr viel Pech begleitet. Jetzt aber, pünktlich zum Start der Austrian Rallye Challenge 2005, scheint der Erfolg wieder zu ihm zurückgekehrt zu sein. Zwar gab es bei der Triestingtal-Rallye, wo die Saison begann, noch ein kleines Missgeschick, das Markus und Beifahrer Norbert Wannenmacher fast bis ans Ende des Feldes zurückgeworfen hatte, doch mit viel Einsatz hatten sie noch den dritten Platz in der Gruppe H und damit eine günstige Ausgangsposition in der Challenge-Wertung geschafft. Nach der langen Durststrecke ein umso freudiger empfundenes Erfolgserlebnis.

Nach einer längeren Unterbrechung, vor allem bedingt durch die Absage der Burgenland-Rallye, findet nun mit der Mühlviertel-Rallye der zweite Lauf zur österreichischen Rallye-Challenge statt, und wenn es hier für Markus ähnlich gut läuft wie im Triestingtal, dann könnte er in der Gruppe H an so manches in der Vergangenheit erreichte gute Ergebnis anschließen. Allerdings wird es diesmal, was die Konkurrenzsituation betrifft, so schwierig werden wie niemals zuvor, denn Gegner mit „schwerem Gerät“ und erstklassiger Fahrpraxis sind massenhaft am Start: Franz Kohlhofer (Audi Urquattro), Johann Seiberl, Wolfgang Schmollngruber, Roman Pumper und ganz besonders Franz Sonnleitner (alle Mazda 323) werden alles daran setzen, um in der Gruppe H die Spitze zu erklimmen. Das sind natürlich längst noch nicht alle Klassen-Konkurrenten, denen Großes zuzutrauen ist, von den H12-Wagen aus Deutschland (wichtigster Vertreter: Markus Moufang/BMW M3) ganz zu schweigen.

Aber das kann die Motivation und Angriffslust eines veritablen Kämpfers bekanntlich nur noch erhöhen, und ein solcher ist Markus zweifelsohne. Hinsichtlich seiner Performance ist der Mazda 323, der früher Karl Schiefermüller gehörte, einer der besten Wagen seiner Art, und Markus und Norbert werden alles daran setzen, diese zu nützen. Noch dazu, wo sie wissen, dass sie im Mühlviertel seit der Rückkehr der Jännerrallye sehr viele Fans haben, auch sie selber sind Mitglied beim Rallyeclub Mühlviertel.

Um noch besser für die heiße Gruppe H-Schlacht gerüstet zu sein, wurden zusätzlich Fahrwerkstest in Zusammenarbeit mit BRR (Raimund Baumschlagers Unternehmen, eine gute Adresse) gemacht. Über das so gefundene Setup ist Markus voll des Lobes, er hat sich von Beginn an damit wohlgefühlt. Damit dürfte ein weiterer Schritt erfolgt sein, um der Gruppe H-Spitze noch ein wenig näher zu kommen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-Challenge: TRT Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor