RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
TRT Mühlviertel-Rallye

Gastspiel mit Hindernissen

Für Hans-Georg Lindner wurde die Mühlviertel-Rallye zum unfreiwilligen Testlauf, die Fehler sollen bis zum nächsten ÖM-Lauf behoben sein.

Dass man auch eine Challenge-Rallye nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, sowohl von den Anforderungen und erst recht hinsichtlich der Konkurrenz, erlebte Hans-Georg Lindner bei der TRT-Mühlviertel-Rallye.

Das tat er auch nicht, denn er fuhr auch in Perg, als ginge es um Punkte in der Weltmeisterschaft. Dabei stellten sich ihm aber einige Schwierigkeiten in den Weg. Denn der neu eingebaute Motor, der eigentlich mehr Leistung bringen sollte, litt enorm unter den extremen Außentemperaturen.

Um keinen Totalschaden an der Maschine zu erleiden, verbrachte der Escort von Hans-Georg Lindner und Franz Blechinger daher öfter als normal im Service, und die PS-Werte waren natürlich ebenfalls im Keller.

Wie redlich sich das Ford-Team aus Seeham trotzdem um gute Zeiten bemühte, beweisen die SP-Ergebnisse auf den ersten beiden Sonderprüfungen: Gesamtplatz 14 (von 92 Gestarteten!) auf SP 1, noch vor dem Kitcar von Heinz Andlinger und dem starken BMW von Local-Hero Niki Glisic.

Ähnlich gut das Abschneiden auf SP 2, knapp eine Sekunde hinter Christian Rosner mit dem kraftstrotzenden Porsche 911. Auf die Dauer war es jedoch unter den gegebenen Umständen nicht möglich, das Team Rosner/Gottlieb ernsthaft zu fordern.

Einige SP’s mußten sogar ausgelassen werden, was in einer anderen Klasse als den Historischen den Wertungsausschluß bedeutet hätte, aber Hans-Georg fuhr natürlich weiter. Auch wenn ihn die Zeitstrafen laut Reglement der historischen Klasse auf den letzten Platz zurückgereiht hatten.

Dieses enttäuschende Ergebnis hatte natürlich ausschließlich technische Ursachen – mit einem gesund laufenden Motor hätte die Plazierung ganz anders ausgesehen. Zum Glück passierte das Technik-Desaster an einer Nebenfront und nicht in der Castrol-Historic-Trophy, wo es um viel mehr geht.

Der Start in Perg – unter authentischen Wettbewerbsbedingungen – könnte somit auch eine geeignete Maßnahme gewesen sein, um die Suche nach Schwachstellen am Auto zu erleichtern, sodass man bei der BP-Ultimate-Rallye im September wieder ungehindert angreifen kann.

Denn dort wird es weitergehen, das Duell der Giganten in der Castrol-Trophy. Und Hans-Georg Lindner und Franz Blechinger wollen vorne bleiben.

News aus anderen Motorline-Channels:

TRT Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

Austrian Rallye Challenge 2026

Grande Finale: Gerolf Schuller ist Clubmeister!

Bei einem großartigen Finale im Rahmen der sensationellen Herbstrallye sind in der Austrian Rallye Challenge die letzten Entscheidungen gefallen. ARC-Clubmeister 2026 wurden Gerolf Schuler und Kathrin Redlingshofer-Milev.

ARC, Herbstrallye: Bericht Wanko

Glücksfall trotz Ausfalls

Auch wenn es mit einem Ergebnis in Wertung knapp nicht geklappt hat, war der Umstieg von Mario Wanko auf eine stärkere Motorisierung als bisher gewohnt ein Erfolgserlebnis

WRC-Rückkehr in die USA

WRC: Diese Region wird zur Rallye-Bühne

Die WRC kehrt 2027 in die USA zurück, nun stehen weitere Details fest: Knoxville wird Rallye-Zentrum, der zeremonielle Start erfolgt in Nashville

Peter Klein Kolumne

Je größer die Schwierigkeit…

...die man überwindet, desto größer ist der Sieg! - motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erzählt von seinem neuerlichen Besuch bei Marcel Neulinger - sein Bericht klingt zuversichtlich...

MRC, Rally du Valais: Vorschau

Mitropa Cup mit Finale in der Schweiz

Mit der Rallye International du Valais in der Schweiz wird erneut das Finale im diesjährigen Mitropa Rally Cup (MRC) ausgetragen.