RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Erste Reaktionen auf den VW-Ausstieg

Mit einer Mischung aus Bedauern und Bewunderung reagieren Fahrer und Konkurrenten auf den Ausstieg von Volkswagen aus der Rallye-WM.

Bildquelle: Werk

Die Ankündigung von Volkswagen, schon in weniger als drei Wochen – konkret nach der Australien-Rallye von 18. bis 20. November 2016 – aus der Rallye-WM auszusteigen, hat bei den drei Werksfahrern Jari-Matti Latvala, Andreas Mikkelsen und Sébastien Ogier, die sich unvermittelt nach neuen Cockpits umsehen müssen, für Bestürzung gesorgt – alle drei reagieren mit einer Mischung aus Trauer und Dankbarkeit auf die Entscheidung ihres Noch-Arbeitgebers.

"Es tut mir für mein fantastisches Team sehr leid. Wir hatten vier herausragende Jahre. Danke für eure Leidenschaft und eure Unterstützung. Macht euch keine Sorgen, wir sehen uns wieder", schrieb Ogier auf twitter. Dort beklagte auch Latvala die Nachricht: "Das Abenteuer, das wir gemeinsam erlebt haben, wird immer in unseren Köpfen und Herzen bleiben. Danke für diese vier Jahre." Mikkelsen richtet seinen Blick auf das Finale: "Danke an all meine Freunde bei Volkswagen. Es tut mir leid, dass nach dieser Saison alles vorbei ist, aber vorher lasst sie uns mit einem Sieg bei der Australien-Rallye beenden."

Die Konkurrenz von Volkswagen bringt ebenfalls ihr Bedauern über den Rückzug ihres Rivalen zum Ausdruck. "Alle bei Hyundai sind sehr traurig zu hören, dass Volkswagen am Ende dieser Saison die Rallye-WM verlässt. Sie waren harte Gegner und für ein Team, dass wie wir neu in den Sport gekommen ist, ein echtes Vorbild. Wir haben in den vergangenen drei Jahren versucht, ihr Niveau zu erreichen und hätten uns darüber gefreut, 2017 mit neuen Autos gegen sie zu fahren. Ihre beeindruckenden Leistungen in den vergangenen Jahren werden uns weiterhin motivieren", sagte Michel Nandan, Teamchef der Südkoreaner.

"Schade, dass Volkswagen aus der Rallye-WM aussteigt. Wir hatten auf tolle Kämpfe im Jahr 2017 gefreut. Für das Team tut es uns leid", schrieb das Toyota-Team vor dessen Rückkehr. Etwas nüchterner kommentierte Citroën die Nachricht: "Wir sind traurig über die Mitteilung von Volkswagen, da wir in den nächsten WM-Saisonen auf einen harten Kampf gehofft hatten. Wir konzentrieren uns aber weiterhin auf unser Ziel."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

AARC, Vipavska Dolina: Bericht

Ungarische Festspiele in Slowenien!

24 Teams von AARC & AART waren angesagt, doch leider mussten der AARC-Vorjahrsieger Niki Schelle und auch die Italiener Cepek/Colja aus gesundheitlichen Gründen ihren Start absagen

Ogier nach Pechsträhne in Portugal

"Schwer zu akzeptieren"

Sebastien Ogier trauert dem sicher geglaubten Sieg bei der WRC-Rallye in Portugal hinterher - Dennoch sieht er auch viel Positives

ORM/ARC, ET König Rallye: Vor Nennschluss

Die Gemeinden sind wichtige Rallye-Partner

Einige wichtige Gemeinden des Murtals in der Steiermark sind bei der am 11./12./13. Juni stattfindenden ET KÖNIG Rallye, powered by Peter Hopf Erdbau nicht mehr wegzudenkende Partner des Veranstalter-Teams.

ARC, Vipavska Dolina: Bericht Friedl

„On the roads again in Slovenia"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten bei ihrer zweiten Rallye mit dem Ford Fiesta Proto erstmals das Ziel erreichen und den Bewerb richtig genießen.

ORM/ARC: ET König Judenburg Rallye

Judenburg wartet auf Simon Wagner und Co.

Die Arbeiten für den Stadtkurs bei der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau am 12. und 13. Juni sind in Planung / Im Rahmen von insgesamt 15 Sonderprüfungen fahren die Rallyestars heuer gleich drei Mal durch Judenburg

WRC Rallye Japan: Nach Tag 3 (SP14)

Evans führt nach erneutem Solberg-Crash

Oliver Solberg crasht erneut im Kampf um die Führung - Takamoto Katsuta zurückgefallen - Elfyn Evans vor Schlusstag vor Sebastien Ogier.