RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Ogier: WRC-Zukunft „sieht rosig aus“

Weltmeister Sebastien Ogier lobt die aktuelle Vielfalt in der Rallye-WM und prognostiziert viele verschiedene Sieger in den kommenden Jahren.

Blickt man auf die Liste der Weltmeister der vergangenen Jahre, dann bietet die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in dieser Hinsicht keine sonderlich große Abwechslung. Seit der Saison 2004 hieß der Weltmeister zunächst neunmal in Folge Sebastien Loeb, 2013 wurde er von seinem Landsmann Sebastien Ogier als Serienmeister abgelöst. Trotzdem ist der Volkswagen-Pilot der Meinung, dass die WRC sich auf dem richtigen Weg befindet. "Die Zukunft sieht rosig aus", gibt er sich optimistisch.

"Es kommen neue Hersteller, und viele junge Fahrer stehen bereit. Ich denke es gibt jetzt in der WRC viele Fahrer, die Rallyes gewinnen können, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war", so der Franzose. Tatsächlich gab es in der WRC-Saison 2016 bisher bereits sechs verschiedene Sieger. Zum Vergleich: 2015 gab es in der ganzen Saison nur vier verschiedene Sieger, 2014 sogar nur drei.

"Man hört immer von den goldenen Zeiten in den 1990er-Jahren, als viele Weltmeister miteinander gekämpft haben. Man darf aber nicht vergessen, dass das in den vergangenen Jahren gar nicht möglich war, weil ein Fahrer neun Jahre lang alles gewonnen hat", erinnert Ogier an die Loeb-Dominanz zu Beginn des Jahrtausends zurück und erklärt: "Ich denke, im nächsten Jahr wird es spannender."

"Citroen kommt mit einem starken Auto und zumindest einem starken Fahrer. Hyundai hat auch starke Fahrer", so Ogier, der eine spannende Saison 2017 erwartet. Hyundai wird weiterhin auf Thierry Neuville, Hayden Paddon und Dani Sordo setzen. Citroen wird im kommenden Jahr unter anderem mit Kris Meeke das Vollzeit-Comeback in der WRC angehen.

"Diese Vielfalt ist gut für die Meisterschaft", freut sich Ogier und erklärt: "Viele Jahre lang gab es nur Ford und Citroen. Da war es schwieriger für Fahrer, eine Möglichkeit zu bekommen. Jetzt gibt es mehr davon, und damit bekommen junge Fahrer auch mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln und ihr Potenzial zu zeigen. Es gibt derzeit viele junge Fahrer, von denen wir noch nicht wissen, was sie zu leisten im Stande sind."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.