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Rallye-WM: News

Ogier: WRC-Zukunft „sieht rosig aus“

Weltmeister Sebastien Ogier lobt die aktuelle Vielfalt in der Rallye-WM und prognostiziert viele verschiedene Sieger in den kommenden Jahren.

Blickt man auf die Liste der Weltmeister der vergangenen Jahre, dann bietet die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in dieser Hinsicht keine sonderlich große Abwechslung. Seit der Saison 2004 hieß der Weltmeister zunächst neunmal in Folge Sebastien Loeb, 2013 wurde er von seinem Landsmann Sebastien Ogier als Serienmeister abgelöst. Trotzdem ist der Volkswagen-Pilot der Meinung, dass die WRC sich auf dem richtigen Weg befindet. "Die Zukunft sieht rosig aus", gibt er sich optimistisch.

"Es kommen neue Hersteller, und viele junge Fahrer stehen bereit. Ich denke es gibt jetzt in der WRC viele Fahrer, die Rallyes gewinnen können, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war", so der Franzose. Tatsächlich gab es in der WRC-Saison 2016 bisher bereits sechs verschiedene Sieger. Zum Vergleich: 2015 gab es in der ganzen Saison nur vier verschiedene Sieger, 2014 sogar nur drei.

"Man hört immer von den goldenen Zeiten in den 1990er-Jahren, als viele Weltmeister miteinander gekämpft haben. Man darf aber nicht vergessen, dass das in den vergangenen Jahren gar nicht möglich war, weil ein Fahrer neun Jahre lang alles gewonnen hat", erinnert Ogier an die Loeb-Dominanz zu Beginn des Jahrtausends zurück und erklärt: "Ich denke, im nächsten Jahr wird es spannender."

"Citroen kommt mit einem starken Auto und zumindest einem starken Fahrer. Hyundai hat auch starke Fahrer", so Ogier, der eine spannende Saison 2017 erwartet. Hyundai wird weiterhin auf Thierry Neuville, Hayden Paddon und Dani Sordo setzen. Citroen wird im kommenden Jahr unter anderem mit Kris Meeke das Vollzeit-Comeback in der WRC angehen.

"Diese Vielfalt ist gut für die Meisterschaft", freut sich Ogier und erklärt: "Viele Jahre lang gab es nur Ford und Citroen. Da war es schwieriger für Fahrer, eine Möglichkeit zu bekommen. Jetzt gibt es mehr davon, und damit bekommen junge Fahrer auch mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln und ihr Potenzial zu zeigen. Es gibt derzeit viele junge Fahrer, von denen wir noch nicht wissen, was sie zu leisten im Stande sind."

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