RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Weiz-Rallye

Jaitz: Rallye mit Höhen und Tiefen

Vierzehn SP standen für Markus Jaitz (Fiat Stilo JTD) bei der Weiz-Rallye auf dem Programm, die er zuletzt 2010 bestritten hatte.

Vierzehn Sonderprüfungen über knapp 179 km standen für Markus Jaitz und Co-Pilot Gerhard Resch im Fiat Stilo JTD bei der Weiz-Rallye 2018 auf dem Programm, die man zuletzt 2010 bestritten hatte und damals mit guten Zeiten aufzeigen konnte, wenngleich man mit dieser Veranstaltung noch eine Rechnung zu begleichen hatte. Für den Ebreichsdorfer war die Weiz-Rallye, die heuer ihre zehnte Ausgabe feierte, der erste Asphaltlauf seit Langem, der mit strahlendem Sonnenschein begann und mit gewittrigem Hagelsturm endete. Am Freitag standen für die 74 Teilnehmer sechs Sonderprüfungen, die je zwei Mal befahren wurden, auf dem Programm.

In der Klasse 7.2, die mit 17 Teilnehmern stark besetzt war, konnte man sich bereits nach den ersten Sonderprüfungen unter den ersten Neun im Klassement einreihen und diese Klassenplatz bis zum Ende der ersten Etappe halten. Voller Motivation startete man in den zweiten Tag und konnte kurzzeitig mit Platz sieben in der Klasse aufzeigen, bis ein kleiner Fehler, der einzige bei dieser Rallye, die Fahrt kurz vor einem Straßengraben mit abgewürgtem Motor beinahe enden ließ. Nach mehreren Startversuchen sprang das Auto wieder an, und man konnte die Fahrt fortsetzen.

Kurz vor dem letzten Service zog ein Unwetter mit Starkregen und Hagelschauer über die Servicezone und stürzte diese ins Chaos, wobei auch Jaitz nicht verschont blieb, dessen Zelt kurz vor dem Kollaps bzw. Abheben stand. Aus diesem Grund klammerten sich die Teammitglieder daran, wodurch sie für die nächsten paar Minuten – laut Jaitz die schlimmsten in seinen 22 Rallyesaisonen – die volle Ladung am sintflutartigen Regen abbekamen. Bis auf die Knochen durchnässt und mit Regenreifen bestückt, begab man sich auf die letzten drei SP, die trotz der – durch die von den nassen Overalls verursachte hohe Luftfeuchtigkeit – beschlagenen Scheiben mit Bravour bestanden wurden.

Im Ziel konnte man über einen neunten Klassenplatz sowie den 38. Gesamtrang jubeln und im Gesamtklassement der Austrian Rallye Challenge Platz sieben einnehmen. Jaitz: "Ein sehr großes Dankeschön an mein Serviceteam, den Brüdern Helmut und Gerhard Aigner, die hier Sensationelles bei wechselnden, widrigsten Wetterbedingungen geleistet haben." Den nächsten Einsatz wird sein Team bei der Mühlstein-Rallye am 10./11. August 2018 rund um Perg bestreiten.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Weiz-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Rallye Radio

Triestingtal - Rallye Radio: Einstiegszeiten

Noir Trawniczek begibt sich bei der ARC Rallye Triestingtal wieder auf "Stimmenfang" - die Rallye Radio-Einstiegszeiten bei der ARC Rallye Triestingtal.

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.

Rally Costa Brava & Rally Clasico Mallorca

Die vielen Österreicher in Spanien...

Halb Rallye-Österreich war am Wochenende in Spanien unterwegs - wie es den Österreichern bei der Rally Costa Brava und der Rally Clasico Isla de Mallorca erging…

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Pröglhöf

Luca Pröglhöf triumphiert im Triestingtal

Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte sich Luca Pröglhöf den Klassensieg bei der Triestingtal-Rallye – und erfüllte damit den klaren Auftrag seines Teamchefs Luca Waldherr.