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"Der Kampf wird noch härter"

Peugeot-Pilot Richard Burns führt die Weltmeisterschaft derzeit an, im Interview analysiert er die Saison und spricht über die Konkurrenz.

Wie würden Sie die Saison bislang analysieren?

"Ich führe die WM an und kann mich nicht beschweren, obwohl ich doch gerne mindestens eine Rallye mit Peugeot gewonnen hätte. In Monte Carlo und Schweden fühlte ich mich nicht 100 Prozent mit meinem 206 WRC wohl. Gemessen am hohen Wettbewerbs-Niveau war es daher nicht möglich, um den ersten Platz zu kämpfen. So bin ich entgegen meiner Natur um Punkte gefahren, anstatt das Risiko einzugehen, alles wegzuwerfen."

Kommt Ihnen das neue Punktesystem entgegen?

"Ich profitiere zwar momentan vom neuen Punktesystem. Allerdings ändert es nicht meine Fahrweise."

In dieser Saison wurde die Route der Rallye Argentinien verändert. Wie ist Ihre Meinung dazu?

"Die neue Strecke ist nicht schlecht. Es wurden schöne Prüfungen aufgenommen, die wir zum Teil schon vor fünf Jahren gefahren sind. Die neuen Wertungsprüfungen sind teilweise schneller als die relativ harten Strecken in Mina Clavero, die in diesem Jahr nicht genutzt werden."

Sie haben seit zwei Rallyes einen neuen Ingenieur. Wie arbeiten Sie bisher zusammen?

"Durch eine Entscheidung des Teams und meine Zustimmung hat Christian Deltombe den Platz von Jean-Charles Odon eingenommen. Ich hatte das Gefühl, dass es ein Kommunikationsproblem gab. Mit meinem neuen Ingenieur ist die Zusammenarbeit perfekt, er weiß genau, was ich will."

Wie beurteilen Sie die Konkurrenz?

"Peugeot ist wie in den letzten drei Jahren stark. Citroën hatte einen sehr guten Saisonstart. Aber sie haben sich gründlich auf ihren Einstieg in die Meisterschaft vorbereitet und wir haben immer erwartet, dass sie konkurrenzfähig sind. Andere Teams, wie Ford und Subaru, haben neue Autos und sind auch schnell. Aber bis jetzt waren sie weniger zuverlässig. Ich bin mir sicher, dass der Kampf im Verlauf der Saison härter wird und wir eine spannende Meisterschaft erleben werden."

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